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Wissenswertes über Tinten | Chemikalien.de
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Wissenswertes über Tinten

Mai 16, 2002 by admin 

Was ihr
schon immer über Tinten wissen wolltet!

Da ich seit über 10 Jahren Tinten entwickele und produziere und
oft mit Fragen komfrontiert werde, dachte ich mir, dass ich mal
etwas allgemeines über Tinten erzähle:

Hinsichtlich des Mediums muss grundsätzlich zwischen zwei Tintentypen unterschieden werden:
? wasserbasierende Tinte
? lösemittelbasierende Tinte
Hinsichtlich der Farbgebung muss wiederum unterschieden werden zwischen:
? Farbstofftinte
? pigmentierte Tinte
Wasserbasierende Tinte
Sie wird vor allem für das Schreiben oder Markieren auf Papier eingesetzt, da wässrige Tinten nicht durch das Papier schlagen und es hierbei nicht so sehr auf die Trocknungsgeschwindigkeit ankommt, denn wässrige Tinte trocknet wesentlich langsamer als lösungsmittelbasierende Tinte. Länder mit hoher Luftfeuchtigkeit bevorzugen für Anwendungen auf glatten Oberflächen Tinte auf Lösungsmittelbasis. Wenn die Luftfeuchtigkeit nahezu 100% beträgt, dann kann die Luft kein Wasser mehr aufnehmen und der Film trocknet solange nicht, bis die Luftfeuchtigkeit sinkt ? und dann nur sehr langsam!
Lösungsmittelbasierende Tinte
Sie wird vor allem für das Schreiben auf glatten Oberflächen (Glas, Folien etc.) verwendet. Auf Papieren schlägt sie sehr durch und spreitet auseinander. In Frage kommende Lösungsmittel sind Alkohol, Spiritus und Ethylacetat. Diese Lösungsmittel haben die Eigenschaft sehr schnell zu verdunsten (unabhängig von der Luftfeuchtigkeit) und somit schneller einen trockenen Film zu bilden.
Mittlerweile wird In unserer Firma aus physiologischen Gründen als Lösungsmittelbasis nur vergällter Ethanol (Speisealkohol), d.h. Spiritus verwendet.
Farbstofftinte
Hier sind die Farbstoffe physikalisch (wie Zucker im Wasser) im jeweiligen Medium gelöst. Dies bietet Vorteil einer leichten Herstellung, da der Farbstoff lediglich in das Medium eingerührt werden muss. Außerdem können Farbstoffe nicht sedimentieren, d.h. sie können sich nicht absetzen. Nachteilig an der Farbstofftinte ist jedoch ihre meist geringe Lichtechtheit sowie ihre geringe Echtheit gegenüber Chemikalien.
Pigmentierte Tinte
Pigmente können sich im Gegensatz zu den Farbstoffen nicht physikalisch im Medium lösen, sondern sind lediglich dispergiert (= aufgeschlämmt). Pigmentierte Tinten haben den Vorteil einer hohen Farbkraft, hoher Lichtechtheit, hoher Wasserfestigkeit und Chemikalienresistenz (dies ist vor allem von Bedeutung, wenn Tinte dokumentenecht sein soll). An Nachteilen ist jedoch zu erwähnen, dass Pigmente sich relativ rasch absetzen (ähnlich wie feiner Sand im Wasser), weshalb die Pigmente in Tinten besonders stabilisiert werden müssen.
Anmerkung:
Die Highlightertinte wird oft auch als pigmentierte Tinte bezeichnet. Es sind kleine Kunststoffteilchen in wässriger Lösung dispergiert (ähnlich wie Dispersionsfarbe). Allerdings handelt es hierbei nicht um echte Pigmente, sondern lediglich um Kunststoffteilchen, welche mit speziellen Farbstoffen eingefärbt wurden. Durch diesen Vorgang entsteht dann auch die
Fluoreszenz.
Das Leuchten der Tinten, also die Fluoreszenz kommt folgendermaßen zustande:
Aus dem Tageslichtspektrum wird ein Teil des unsichtbaren, kurzwelligen UV-Lichts durch das chromophore (farbgebende) System des Farbstoffes absorbiert und als sichtbares, längerwelliges Licht ausgestrahlt. Da die Leuchtfarbe also mehr sichtbares Licht reflektiert als die Umgebung, erscheint Sie uns leuchtend.
Dieser Effekt ist unter einer normalen Glühbirne meistens nicht zu beobachten, da sie ja in der Regel keinen UV-Anteil hat, im Gegensatz dazu ist das Leuchten im Schwarzlicht extrem sichtbar.
Der Effekt der Fluoreszenz wird auch bei den sogenannten optische Aufhellern in der Waschmittelindustrie eingesetzt, welche dann die Wäsche weiß “strahlen” lassen.
Ergänzend soll nun noch der Unterschied zwischen permanenter und nicht permanenter Tinte dargestellt werden:
Permanente Tinte
(z.B. für OHP permanent, All-Marker) bildet einen wasserunlöslichen, nicht permanente (z.B. für OHP soluble, Filzschreiber, Fineliner) einen wasserlöslichen Film.
Permanente Tinte ist meist auf Lösungsmittelbasis und mit einem Bindemittel versetzt, welches beim Trocknen eine Art Lackfilm bildet. Dadurch kann das Farbmittel nicht mit Wasser, sondern bestenfalls mit einem Lösungsmittel entfernt werden. In unserer Firma verwenden wir für unsere Permanenttinten als Lösungsmittel nur noch Spiritus (= vergällter Ethanol, Speisealkohol). Ester und Ketone setzten wir aus physiologischen Aspekten nicht mehr ein.
Es gibt auch wasserbasierende permanente Tinten. Das Bindmittel ist hier beispielsweise nur in einer Mischung aus Wasser, Alkohol und flüchtigem Alkali löslich. Wenn nach dem Trocknen das Alkali und der Alkohol verdunstet sind, ist der Film nur mit Wasser nicht wieder anlösbar.
Zu Tusche
Beim Thema Tusche streiten sich die Gelehrten. “Tusche” als Begriff ist rechtlich nicht geschützt, die Zusammensetzung von Tusche erweist sich als nicht genau definierbar.
Im Grunde handelt es sich bei der Tusche um eine spezielle Form von Tinte die sich durch eine sehr kräftige Farbe auszeichnet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie ihre Farbe meist durch Pigmente erhält, welche (wie bereits dargestellt) eine hohe Farbkraft und Lichtechtheit aufweisen. Außerdem enthält Tusche oft ein Bindemittel, das die Pigmente gut auf dem Papier haften lässt. Dieses Bindemittel kann eine wässrige Lösung von Schellack, oder aber wasserlösliche Kunstharze und Borax sein. Somit lässt sich manche Tusche z.B. mittels einer Rasierklinge vom Papier abschaben. Insgesamt stellt die Tusche eine wasserbasierende, meist pigmentierte Tinte dar.
Es gibt aber auch billige Farbstofftuschen (oft als Chinatusche im Handel) auf dem Markt, welche aber nur eine Randbedeutung haben.
Fleckentfernung
Immer wieder kommt es vor, dass Kundenanfragen bezüglich der Entfernung von Tintenflecken aus Kleidung, Teppichen, Marmorböden, usw. kommen.
Wenn die Tinten nicht als “auswaschbar ” gekennzeichnet sind, ist eine vollständige Entfernung aus der Kleidung meistens nicht möglich. Wundermittel oder Geheimrezepte aus dem Labor gibt es leider nicht, am besten ist es, die verschmutze Kleidung sofort zu waschen. Wie gut der Fleck entfernbar ist hängt sehr von der Art der Textile ab. Erfahrungsgemäß lassen sich Flecken aus Kunstfasern (Polyester, Acryl) wesentlich besser entfernen, als aus Naturfasern (Baumwolle, Wolle, Seide).
Für die Schreibgeräteindustrie gibt es keine speziellen Farbstoffe, so dass wir uns der Farbstoffe aus der Textilbranche, Papierindustrie und teilweise aus der Ink-Jet- und Lebensmittelbranche bedienen müssen. Diese Farbstoffe sind jedoch so ausgelegt, dass sie an der Oberfläche möglichst gut haften, bzw. sich mit dieser chemisch verbinden (vor allem Textilfarbstoffe).
Daraus resultiert dann auch die schlechte Entfernbarkeit von Tintenflecken.

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