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Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung | Chemikalien.de
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Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung

Juli 26, 2002 by admin 

Oldenburger Chemiker formuliert Positionspapier.Zum Umweltgipfel, der vom 26. August bis zum 4. September in Johannesburg tagt, hat der Oldenburger Chemiker Prof. Dr. Jürgen O. Metzger ein Positionspapier erarbeitet. Dieses für die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) formulierte Papier hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung ausdrücklich als beispielhafte Initiative zu einer verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Chemiepolitik gewertet.

Zur Vorbereitung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg hat Prof. Dr. Jürgen O. Metzger, Chemiker an der Universität Oldenburg und Mitglied der Fachgruppe “Umweltchemie und Ökotoxikologie” der GDCh, ein Positionspapier angeregt und formuliert, das der nachhaltigen Entwicklung der Chemie neue Impulse geben soll. Die GDCh hat sich die Thesen Metzgers zu eigen gemacht und als Nicht-Regierungsorganisation dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (Vorsitz Dr. Volker Hauff) mit der Aufforderung zur Weiterleitung nach Johannesburg vorgelegt. Der Rat hat diesen Vorstoß der GDCh für eine nachhaltige Chemiepolitik in seiner letzten Sitzung nachdrücklich begrüßt.

Das Positionspapier für die am Weltgipfel teilnehmenden Regierungen wurde auch in den “Nachrichten aus der Chemie”(Heft 7, S. 883 ff.), der Mitgliederzeitung der GDCh, zusammen mit einem kommentierenden Artikel von Metzger veröffentlicht. Der Oldenburger Wissenschaftler setzt sich für eine konsequente Fortschreibung und Weiterentwicklung der 1992 in Rio beschlossenen Agenda 21 ein. Die in Kapitel 19 formulierten Handlungsaufträge zum umweltverträglichen Umgang mit giftigen Chemikalien und die Forderung eines umfassenden Systems zur Bewertung und Kennzeichnung von Chemikalien greifen nach seiner Ansicht allerdings zu kurz, da im wesentlichen nur die als bedrohlich empfundenen Aspekte der Chemie aufgegriffen werden. Nach Ansicht Metzgers und der GDCh sind aber auch die positiven Beiträge der Chemie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung zu berücksichtigen.

In sieben Punkten werden Eckpunkte für eine weitere Entwicklung nachhaltiger Konzepte in der Chemie formuliert. Diese Punkte sind, wie die GDCh hervorhebt, nicht als konkrete Handlungsanweisungen zu verstehen, sie sollten aber dem politischen Handeln als richtungsweisende Orientierungsziele zugrundegelegt werden.

Die GDCh setzt sich dafür ein, die in Rio vereinbarte Überprüfung von Chemikalien mit hohem Produktionsvolumen im Hinblick auf Risiken für Mensch und Umwelt weiter fortzusetzen und zu intensivieren. Basischemikalien, die weltweit mit jeweils mehr als 1 Million Tonnen pro Jahr produziert werden, sind ressourcenschonender und umweltverträglicher herzustellen oder durch nachhaltigere Produkte zu ersetzen. Für mögliche Alternativen zu chemischen Prozessen und Produkten seien vergleichende Bewertungsverfahren zu entwickeln. Chemikalien, von denen nachweisbar eine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgehe, seien durch weniger schädliche Substanzen und Verfahren zu ersetzen. Dabei komme der Rückgewinnung eine besondere Rolle zu.

Bei der Umsetzung hat das Regierungshandeln dem Thesenpapier zufolge die Aufgabe, mit geeigneten Maßnahmen die Substitution durch nachhaltigere Prozesse und Produkte zu befördern. Der Beitrag der Wissenschaft, der Grundlagen- wie der anwendungsorientierten Forschung zur nachhaltigen Entwicklung müsse stark intensiviert und durch die Regierungen entsprechend gefördert werden, und auch die Lehre von Hochschulen und Schulen habe die Konzepte einer nachhaltigeren Chemie angemessen zu berücksichtigen.

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung zufolge ist die intensive Befassung der GDCh ein positives Beispiel dafür, wie die Chemiepolitik mit weit reichenden Perspektiven Verantwortung für Entwicklung und Umwelt wahrnehmen und aufbauen kann. Besonders erfreut zeigte sich der Rat darüber, dass die GDCh auf den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeits- und Forschungspolitik hingewiesen hat. Aus Sicht des Nachhaltigkeitsrates ist es ein positives Zeichen, dass wissenschaftliche Fachverbände von sich aus das Thema Nachhaltigkeit aufgreifen und es zur langfristigen Orientierung ihrer fachpolitischen Perspektiven nutzen. Der Rat sieht die Initiative zur Chemiepolitik auch insofern als beispielgebend an.

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