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Textilveredlung: Wandlungsfähig und jedem neuen Trend gewachsen | Chemikalien.de
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Textilveredlung: Wandlungsfähig und jedem neuen Trend gewachsen

Juli 9, 2003 by admin 

Wenn der italienische Designer Roberto Cavalli über Jeansmode spricht, kommt er ins Schwärmen: „Jeans sind meine Spezialität, sie sind wahrscheinlich der Schlüssel zu meinem Erfolg. Mir ist es gelungen, das Basismaterial Denim in ein Luxusprodukt zu verwandeln – mit Hilfe von Mustern und Designs, die von Lasern und Kristallapplikationen erzeugt werden. In der nächsten Saison stelle ich sehr leichte Stretch-Jeans vor, wertvoll gemacht durch Glitzerapplikationen.“


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Als Vorreiter des „Precious-Looks“ ist Cavalli angewiesen auf Textilveredlungsmittel, die Jeans nicht nur blau, sondern auch modisch machen. Dazu sagt Thomas Pfisterer, bei der BASF verantwortlicher Leiter der Einheit Veredlungschemikalien für Textilien: „Ohne Textilchemikalien gäbe es die Jeansmode, wie sie Hunderte Millionen von Menschen weltweit nutzen und lieben, nicht. Mit unseren Entwicklungsarbeiten für Textilchemikalien sind wir in der Lage, aktuell die heute fünf bis sechs Modezyklen pro Jahr mit zu gestalten.“

Historisch betrachtet ist die BASF Wegbereiter der Jeansmode nahezu von Anfang an. Der legendäre deutsche Auswanderer Levi Strauss ließ sich seine „Nietenhosen“ 1873, zu Kaliforniens Goldgräberzeiten, patentieren. Und bereits 1890 wurde der BASF das entscheidende Patent für die industrielle Herstellung des blauen synthetischen (Jeans-)Farbstoffs Indigo erteilt. Gemeinsam mit dem robusten Baumwollstoff aus der französischen Stadt Nîmes (de nimes = Denim) entstand ein Modeerfolgsrezept, das bis heute seinesgleichen sucht.

Die Vitalität der Jeansmode beruht auf ihrer Fähigkeit, sich beständig zu ändern und dabei Individualität mit Zeitgeist zu vereinen. Um nur wenige Beispiele von vielen zu nennen: Jeansmodevarianten wie bleached, stone- oder sand-washed, destroyed, fade-out, Used-Look, overdyed, Authentic- oder Clean-Look sind Produkte innovativer Textilveredlung. Diese fängt bei der Behandlung der Garne für die Herstellung der Denim-Gewebe an.

Die Baumwolle muss für das Verarbeiten, Färben mit Indigo und Weben vorbereitet werden. Dabei kommen Vorbehandlungsprodukte wie Waschmittel und Schlichten zum Reißfestmachen und Glätten der Baumwollfäden zum Einsatz. Auch hier zählt die BASF weltweit zu den führenden Anbietern. Danach müssen die Gewebe entweder gefärbt, beschichtet oder bedruckt werden – ganz wie es der gewünschte Effekt erfordert. Auch Glanz und Glitzer sind mit den Beschichtungschemikalien der BASF kein Problem. Anschließend werden nicht mehr benötigte Textilchemikalien wieder entfernt, wobei alle Prozesse und Produkte strenge gesundheitliche und ökologische Standards zu erfüllen haben.

In der „Wäscherei“ wird später der Look erzielt, der dem aktuellen Modetrend entspricht – von used bis clean. Während bei der Produktion von Jeansmode in großer Stückzahl die Effizienz der Prozesse und die Wirtschaftlichkeit der Textilveredlung im Vordergrund stehen, setzen die Stars unter den Modedesignern Effektstoffe wie zum Beispiel Flüssigkristalle für den Pigmentdruck ein, von denen ein Kilogramm schon einmal 1.000 Euro und mehr kostet.

Die Perspektive
Stefaan Willems, Finish Development Manager für Denim bei Levi Strauss & Co Europe, Middle East and Africa verrät: „Die Fortschritte in der Textilveredlung sind eine Inspiration, die in jede unserer Kollektionen aktuell mit einfließt. Sicher stellen der Used-, Worn- und Trashed-Look heute die Basis der Jeansmode dar. Unser ultimativer Traum derzeit ist der Clean-Look – eine Indigo-Jeans in ihrer pursten Form – total ,ungewaschen’, aber konstant hochwertig im Erscheinungsbild.“

Auch bei der Verwirklichung dieser Vision ist das Know-how der BASF-Textilexperten gefragt – zum Beispiel in Form von Veredlungsprodukten, die nach dem Färbeprozess aufgebracht werden und die (Farb-)Echtheit optimieren, so dass der Farbstoff auch nach dem Waschen noch auf der Jeans verbleibt.

Und vielleicht werden Blue Jeans bald noch mehr können, als ihren Trägern zum ultimativen Look zu verhelfen. Denn die Textilindustrie und die Forscher der BASF arbeiten daran, dass Textilien in Zukunft den Wärmehaushalt des Trägers regulieren, keine unangenehmen Gerüche annehmen und „immun“ gegen Verschmutzung sind. Das Stichwort dafür heißt „Funktionale Textilien“, für die ein vielversprechendes Marktwachstum zu erwarten ist.

Der Infokasten
Denim-Look: Außen blau, innen weiß
Dass Blue Jeans oder auch Jeansjacken rein äußerlich blau aussehen und auf der Innenseite viel heller sind, liegt an der Webart der Jeansstoffe und an der Garnfärbung. Der Begriff „Denim“ steht für einen kräftigen Baumwollstoff, der in Köperbindung gewebt wurde. Dabei sind die Längsfäden (Kette) mit Indigo blau eingefärbt und die Querfäden (Schuss) weiß belassen. Die Webart führt dazu, dass die blauen Kettfäden auf der einen Seite die Optik des Stoffs bestimmen und die hellen Schussfäden auf der anderen.

Ein weiteres Geheimnis des Denim-Looks ist aber der Indigo – ursprünglich ein Farbstoff auf pflanzlicher Basis. Wegen der wachsenden Nachfrage begann bereits um 1880 der Wettlauf um die chemische Synthese des immer gefragteren Blaus. Er wurde von den Chemikern der BASF 1897 mit großem Vorsprung vor den Wettbewerbern gewonnen. Für alle, die ein „Zurück zur Natur“ fordern: Sämtliche Indigo-Pflanzen der Erde würden nicht ausreichen, um die jährlich ca. eine Milliarde Blue Jeans herzustellen. Nur mit dem synthetischen Indigo ist diese Leistung möglich.

Heute liefert DyStar, ein auf Textilfarbstoffe spezialisiertes Beteiligungsunternehmen der BASF, jährlich mehrere Tausend Tonnen Indigo an Färbereien weltweit für die industrielle Färbung von Jeansgarnen.

Das Glossar
Vielfältiger Denim-Look
Jeans- beziehungsweise Denim-Mode wird begleitet von einer Vielzahl von Fachausdrücken, die einen bestimmten modischen Effekt beschreiben. Hier einige Beispiele:

Stone-washed
Die Jeanskleidung wird mit Bimssteinen gewaschen (gestont) und/oder auch enzymatisch behandelt. Das Ergebnis ist ein ausgeprägter Used-Look – so, als wäre die Kleidung schon lange getragen worden.

Sand-washed
Gestonte Jeans oder Rohjeans werden mit Quarzsand gestrahlt. Daraus resultiert ein echt wirkender Used-Look, insbesondere dann, wenn die Oberschenkelvorderseiten und das Gesäß der Hose punktuell behandelt werden.

Fade-out-Look
Für den Fade-out-Look werden Pigmentbeschichtungen eingesetzt, die von Waschvorgang zu Waschvorgang dünner werden. So entsteht eine Optik, die sich während des Nutzungsprozesses eines Denim-Kleidungsstücks beständig verändert.

Damaged-Look
Wenn Jeanskleidung verschlissen aussehen soll, kann dieser Look chemisch oder mechanisch erzeugt werden. Die einen greifen zur aggressiven Chlorbleiche, die anderen schießen mit einer Schrotladung auf den Hosenboden. Eine Rasierklinge täte es natürlich auch.

Clean-Look
Der aktuelle Denim-Trend ist eine Ware, die auch noch nach längerem Tragen aussieht wie neu: farbecht, formstabil und von hoher textiler Qualität.

Weitere Informationen zu Denim und seinen Varianten unter:
www.die-maus.de/sachgeschichten/jeansstoff/
www.uvm.baden-wuerttemberg.de/uvm/zkoe/textilmode.pdf
www.jeanswelt24.de/lexikon.php
www.harzite.com/talo/warenkunde.htm
www.levistrauss.de/about/history/DE/

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