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Degussa Zwischenbericht 1.1. - 30.6. 2002 | Chemikalien.de
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Degussa Zwischenbericht 1.1. - 30.6. 2002

August 13, 2002 by admin 

Strategischer Umbau trägt Früchte

Betriebsergebnis deutlich verbessert - robustes Kerngeschäft

Ausblick 2002: Kontinuität der Prognose - Kerngeschäft über Vorjahr

“Obwohl das wirtschaftliche Umfeld unverändert schwierig und eine konjunkturelle Belebung noch nicht erkennbar ist, haben sich unsere Kerngeschäfte insgesamt sehr gut entwickelt. Dies ist eine deutliche Bestätigung unserer konsequenten Ausrichtung auf die weniger konjunkturanfällige Spezialchemie sowie ein Beweis unserer zuverlässigen und konstanten Planungsaussagen. Gleichzeitig haben auch die von uns eingeleiteten Maßnahmen zur Restrukturierung und Kostensen-kung bereits in erheblichem Maße zu dieser Entwicklung beigetragen,” erklärte der Degussa-Vorstandsvorsitzende Prof. Utz-Hellmuth Felcht am Dienstag anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen des Konzerns.


Der Anfang 2001 eingeleitete strategische Umbau des Konzernportfolios ist in den ersten sechs Monaten 2002 deutlich weiter vorangekommen. So trennte sich Degussa im Rahmen ihrer erfolgreichen Ausrichtung auf Spezialchemie in diesem Zeitraum von fünf Aktivitäten, die nicht mehr zum Kerngeschäft gehörten. Dazu zählen Gelatine, Textilhilfsmittel, SKW Piesteritz, Viatris und die Degussa Bank. Damit sind knapp 90 Prozent des Umsatzes von rund 6,5 Mrd. Euro verkauft, von dem Degussa sich im Rahmen ihres Desinvestitionsprogramms trennen will. Degussa wird dieses Programm in den nächsten Monaten weiter konsequent vorantreiben.

Intensiviert hat Degussa im ersten Halbjahr außerdem die Maßnahmen zur Performance-Steigerung. Herzstück der konzernweiten Restrukturierung ist das best@chem-Programm. Es umfasst die Hebung von Fusionssynergien, die energische Restrukturierung der Kerngeschäfte sowie die Optimierung von Geschäftsprozessen. Degussa verstärkt hier derzeit vor allem den konzerninternen Know-How-Transfer. Insgesamt werden die bereits identifizierten Maßnahmen des best@chem-Programms ab 2004 zu Ergebnisverbesserungen von jährlich 500 Mio. Euro führen.

Betriebsergebnis deutlich verbessert

Der Umsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres im Kerngeschäft um 1 Prozent auf 5,51 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,46 Mrd. Euro). Davon sind 2 Prozent auf gestiegene Mengen, 2 Prozent auf Veränderungen im Konsolidierungskreis und minus 3 Prozent auf Preiseinflüsse zurückzuführen. Insgesamt, d.h. unter Berücksichtigung der Nicht-Kernaktivitäten, sank der Umsatz um 3 Prozent auf 5,93 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,13 Mrd. Euro).

Trotz des schwierigen Umfelds erzielte Degussa im Kerngeschäft mit 475 Mio. Euro ein gleich hohes operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wie im Vorjahr. Höhere Ergebnisse steuerten die Unternehmensbereiche Performance Chemie sowie Coatings & Füllstoffsysteme bei, während insbesondere die Bauchemie von der schwachen Branchenkonjunktur betroffen war. Insgesamt, d.h. unter Berücksichtigung der Nicht-Kernaktivitäten, blieb das EBIT mit 463 Mio. Euro um 3 Prozent unter Vorjahr.

Das Betriebsergebnis, also das operative Ergebnis nach Zinsen, stieg insgesamt um 10 Prozent auf 329 Mio. Euro (Vorjahr: 298 Mio. Euro). Zu dieser Verbesserung hat der Zinsaufwand beigetragen, der in Folge der spürbar verringerten Verschuldung deutlich auf 63 Mio. Euro zurückging.

Hohe Sondereinflüsse belasten Konzernüberschuss

Das Ergebnis vor Ertragsteuern von 122 Mio. Euro (151 Mio. Euro) ist durch hohe Einmalaufwendungen belastet. Das neutrale Ergebnis (minus 207 Mio. Euro, Vorjahr: minus 147 Mio. Euro) enthält im Wesentlichen weitere planmäßige Aufwendungen für die weltweite Restrukturierung des Kerngeschäfts, aber auch Aufwendungen für anhängige wettbewerbsrechtliche Verfahren. Dazu zählt ein Bußgeld, das die EU-Kommission Anfang Juli 2002 gegen Degussa verhängt hatte. Degussa wird diese Entscheidung - sie betrifft Vorgänge aus der Zeit vor der Verschmelzung von Degussa-Hüls und SKW Trostberg - anfechten.
Die steuerlich nicht abzugsfähige Rückstellung für das EU-Bußgeld führt im ersten Halbjahr 2002 zu einer relativ hohen Ertragsteuerquote. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte sich aufgrund von aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge noch eine Ertragsteuer-Gutschrift in Höhe von 50 Mio. Euro ergeben.

Wegen der deutlich veränderten Steuerposition liegt der Überschuss der fortgeführten Bereiche im ersten Halbjahr 2002 mit 51 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 202 Mio. Euro.

Ausblick: Weiterhin robustes Degussa-Kerngeschäft

Prof. Felcht: “Entgegen unseren bisherigen Erwartungen sehen wir noch keine Anzeichen für eine durchgreifende konjunkturelle Belebung im zweiten Halbjahr 2002. Wir müssen davon ausgehen, dass diese deutlich später als bisher erwartet eintreten wird. Trotz dieses weltwirtschaftlich schwierigen Umfelds wird sich unser Kerngeschäft aufgrund unserer Konzentration auf Spezialchemie und der konsequenten Restrukturierung auch weiter gut behaupten.” Degussa erwartet aus heutiger Sicht für das Gesamtjahr 2002 einen Umsatz von etwa 11 Mrd. Euro sowie bei EBIT und Betriebsergebnis im Kerngeschäft unverändert eine leichte Steigerung.

Redaktioneller Hinweis: Nachfolgend erhalten Sie den Aktionärsbrief über den Zeitraum 1. 1. - 30.6. 2002 im Wortlaut.

Wichtiger Terminhinweis:

Die Bilanz-Pressekonferenz 2003 der Degussa AG findet am Dienstag, den 4. März 2003 um 12:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Corporate Center der Degussa, Bennigsenplatz 1, Düsseldorf.

Aktionärsbrief über den Zeitraum 1.1. - 30.6. 2002

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

hiermit berichten wir über die Entwicklung des Degussa-Konzems im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002. Dieser Zwischenabschluss wurde nach den US-amerikanischen “Generally Accepted Accounting Principles” (US-GAAP) erstellt.

RAG legt Übernahmeangebot vor
Am 20. Mai 2002 hat die RAG Projektgesellschaft mbH (”RAG”), eine mittelbare 100%ige Tochtergesellschaft der RAG AG, Essen, ihre Absicht bekannt gemacht, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an alle Degussa-Aktionäre zu einem Preis von 38,00 Euro je Aktie abzugeben. In zwei Schritten will RAG bis zum Frühjahr 2004 insgesamt 50,1% an der Degussa erwerben. Das Übernahmeangebot steht im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf der Ruhrgas-Anteile von RAG an E.ON. In der Frist für die Annahme des Angebots, die bis zum 9. August 2002 lief, haben 28,4% des Aktienkapitals das Angebot angenommen. Die Durchführung der Übernahme steht auch nach Ablauf dieser Frist noch unter aufschiebenden Bedingungen, die bisher noch nicht eingetreten sind. Nach Genehmigung des Vollzugs des Ruhrgas-Erwerbs, der derzeit durch eine Entscheidung des OLG Düsseldorf vorläufig untersagt ist, und dem Vorliegen der kartellrechtlichen Freigabe der mehrheitlichen Degussa-Übernahme wird RAG in einem ersten Schritt zusätzlich zu den 28,4% aus dem Übernahmeangebot so viele Degussa-Anteile von E.ON übernehmen, dass RAG und E.ON über gleich hohe Beteiligungen an Degussa (d.h. jeweils 46,48%) verfügen. Der Streubesitz liegt unter diesen Voraussetzungen dann bei 7,04%. In einem zweiten Schritt wird RAG zum 31. Mai 2004 ihre Degussa-Beteiligung auf eine Mehrheit von 50,1% erhöhen. Die dazu erforderlichen Aktien wird E.ON zum gleichen Preis wie beim jetzigen Übernahmeangebot von 38,00 Euro je Aktie an RAG verkaufen.

Wir begrüßen das von der RAG mit dem öffentlichen Übernahmeangebot verfolgte Konzept, als neuer Großaktionär die Wachstumsstrategie der Degussa nachhaltig zu unterstützen und Degussa als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit einem möglichst breiten Streubesitz zu führen. Dies wird es uns ermöglichen, unsere bisherige Strategie erfolgreich fortzusetzen und das längerfristige Wertpotenzial zu realisieren.

Strategischer Umbau trägt Früchte
Im ersten Halbjahr 2002 haben wir weiter intensiv und erfolgreich die Umsetzung unserer Strategie vorangetrieben: Im Rahmen unseres Desinvestitionsprogramms gaben wir weitere fünf Aktivitäten ab und haben damit - gemessen am Umsatz - bereits knapp 90% unserer Nicht-Kernaktivitäten verkauft.

Obwohl das wirtschaftliche Umfeld unverändert schwierig und eine konjunkturelle Belebung noch nicht erkennbar ist, haben sich unsere Kerngeschäfte insgesamt sehr gut entwickelt. Dies ist eine deutliche Bestätigung der von uns mit aller Konsequenz verfolgten Strategie der Ausrichtung auf die weniger konjunkturanfällige Spezialchemie. Gleichzeitig haben auch die von uns eingeleiteten Maßnahmen zur Restrukturierung und Kostensenkung bereits in erheblichem Maße zu dieser Entwicklung beigetragen.

Degussa-Betriebsergebnis deutlich verbessert - robustes Kerngeschäft
Der Umsatz erhöhte sich in unserem Kerngeschäft bei insgesamt leicht gestiegenen Mengen und rückläufigen Verkaufspreisen um 1% auf
5,5 Mrd. Euro. Der Umsatz des Nicht-Kerngeschäfts lag wegen des Verkaufs weiterer Aktivitäten mit 417 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 673 Mio. Euro. Insgesamt nahm der Umsatz im Konzern um 3% auf 5,9 Mrd. Euro ab.

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