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Chemie in Potsdam | Chemikalien.de
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Chemie in Potsdam

Februar 5, 2003 by admin 

Ganz im Zeichen der Chemie steht die erste Ausgabe der Universitätszeitung Portal im Jahr 2003. Die Potsdamer Chemiker starten damit ihre Aktivitäten zum Jahr der Chemie, die nach der Physik, den Lebenswissenschaften und den Geowissenschaften nun Thema des Wissenschaftsjahres 2003 ist. Dabei sind sich die Wissenschaftler der Tatsache wohl bewusst, dass die Chemie, die zugleich den drittstärksten Wirtschaftszweig der Bundesrepublik hervorbringt, in einem Spannungsfeld zwischen der positiven Einstellung zu ihrer Leistungsfähigkeit und Nützlichkeit einerseits sowie einer gesellschaftlichen Skepsis und einem Unverständnis andererseits steht. “Chemie war für mich immer ein Graus”, zitiert Professor Dr. Martin G. Peter eine verbreitete Haltung gegenüber dieser Wissenschaft in seinem einleitenden Beitrag. Mit ihren Beiträgen in Portal wollen die Potsdamer Chemiker dieser Haltung entgegentreten, und den Lesern zeigen, dass die Chemie nicht nur eine faszinierende Wissenschaft ist, sondern auch zur Lösung zukunftsrelevanter Fragen in vielen Bereichen essentielle Beiträge leisten kann. Die Chemiker der Uni Potsdam setzen dabei vor allem auf Fragestellungen aus der Naturstoffchemie, der Kolloidchemie, der Umweltchemie, der Strukturanalytik und der Polymerchemie.


Professor Dr. Torsten Linker und Dr. Michael Sefkow berichten über ihre Arbeiten im Bereich der Naturstoffchemie. Ziel ihrer Forschungen ist es, schwer zugängliche Naturstoffe auf möglichst einfache Weise zu synthetisieren. Dadurch wird nicht nur die Herstellung größerer Stoffmengen sondern gegebenenfalls auch die von Derivaten mit besseren biologischen Eigenschaften möglich.

Mit Hilfe starker Magnetfelder entlocken die Wissenschaftler um Professor Dr. Erich Kleinpeter winzigen Naturstoff-Molekülen das Geheimnis ihrer räumlichen Struktur. Diese Eigenschaft ist entscheidend für die biologische Aktivität eines Moleküls. Das gilt für Enzyme und ihre Steuerung von Stoffwechselvorgängen ebenso, wie für Medikamente und deren Wirkungen und Nebenwirkungen.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe in Obst und Gemüse sowie ihre Reaktion mit Proteinen haben Professor Dr. Jürgen Kroll und seine Mitarbeiter unter die Lupe genommen. Sie wollen herausfinden, wie solche Reaktionen die Eigenschaften der Proteine und Enzyme verändern. Fraglich ist, ob dadurch ernährungsphysiologische oder gar toxikologische Konsequenzen zu erwarten sind.

Professor Dr. Joachim Koetz und Professor Dr. André Laschewsky berichten aus dem Gebiet der Kolloid- und Polymerchemie. Es sind nicht nur Sorte und Form der einzelnen Moleküle, die die Eigenschaften eines daraus aufgebauten Materials ausmachen sondern auch die Art des Aufbaus und die Größe der Teilchen. Diese Tatsache nutzen die Wissenschaftler zur Entwicklung nanostruktuierter Materialien, zum Beispiel selbstorganisierter Membranen, maßgeschneiderter Nanopartikel oder widerstandsfähiger, anisotroper Schichten.

Mit der effektiven Rückgewinnung von Palladium aus industriell anfallenden Säuregemischen beschäftigt sich das Team von Professor Dr. Hans-Jürgen Holdt. Es entwickelte eine neue Substanz, mit deren Hilfe das Edelmetall, dessen Marktwert bei 15 bis 20 Euro pro Gramm liegt, mit einer Effizienz von über 99 Prozent extrahiert werden kann. Die Effizienz für das zurzeit industriell genutzte Mittel liegt dagegen nur bei rund 10 Prozent.

Auch die Chemie kommt, wie wohl alle Naturwissenschaften, nicht ohne effektive, teils hochempfindliche Untersuchungsverfahren aus. Dazu gehören die lasergestützten Messmethoden, die Prof. Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben und seine Mitarbeiter einsetzen, sei es bei der Untersuchung von ölkontaminierten Böden und Gewässern oder zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts von frisch abgefülltem Bier.

Es ist nicht zuletzt die Chemiedidaktik, die zum Profil der Potsdamer Chemie beiträgt. Nach Kriterien wie zum Beispiel gute Handhabbarkeit, wahrnehmbare Effekte, Gefahrlosigkeit und geringer Zeitaufwand werden hier Schulexperimente entwickelt, die im Unterricht eine Verbindung von theoretischen und praktischen Erkenntnissen ermöglichen soll.

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