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BASF bestätigt zuversichtlichen Ausblick für 2002 | Chemikalien.de
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BASF bestätigt zuversichtlichen Ausblick für 2002

August 8, 2002 by admin 

Im 2. Quartal haben wir das Umsatzniveau des letzten Jahres gehalten, das EBIT vor Sondereinflüssen jedoch um fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Es liegt auch über dem des 1. Quartals dieses Jahres.

Für das Gesamtjahr 2002 wollen wir bei ungefähr gleichbleibendem Umsatz ein EBIT vor Sondereinflüssen erzielen, das über dem des Vorjahres liegt.

Einigen besonderen Rahmenbedingungen können wir uns dabei jedoch nicht entziehen: Die weltpolitische Sicherheitslage und der damit verbundene Ölpreis, die anhaltenden Turbulenzen an den Aktienmärkten sowie die Entwicklung des Verbrauchervertrauens bleiben weiterhin Unsicherheitsfaktoren für unsere Einschätzungen.

Wir warten nicht auf einen Aufschwung, sondern wir handeln. Unsere frühzeitig ergriffenen Strukturmaßnahmen zeigen Wirkung. Unser Kostensenkungsprogramm ist im Plan. Unsere Strategie stimmt.

Wir sind solide finanziert, und unsere Finanzstärke eröffnet Handlungsspielräume. So können wir zum Beispiel ein neues Aktienrückkaufprogramm umsetzen: Bis Ende des Jahres wollen wir BASF-Aktien im Wert von 500 Millionen Euro zurückkaufen. Damit werden wir unsere Kapitalkosten weiter senken.


Geschäftsverlauf im 2. Quartal nach Plan
Ich will Ihnen nun darstellen, wie sich unser Geschäft im 2. Quartal und damit im 1. Halbjahr 2002 entwickelt hat.

Die seit März spürbare leichte Belebung unserer Geschäfte setzte sich im 2. Quartal fort, vor allem gestützt durch eine gute Mengennachfrage. Mit 8,4 Milliarden Euro konnten wir den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal leicht steigern.

Kumuliert haben wir im Vorjahresvergleich weiter aufgeholt: Der Umsatz von Januar bis Juni 2002 erreichte 16,6 Milliarden Euro. Das sind, bereinigt um das Pharmageschäft, nur noch 3,7 Prozent unter dem starken Vorjahreszeitraum.

Mit 822 Millionen Euro übertrifft das EBIT vor Sondereinflüssen das Vorjahresquartal um fast zehn Prozent. Für das erste Halbjahr liegen wir mit einem EBIT vor Sondereinflüssen von 1 640 Millionen Euro noch 73 Millionen Euro unter dem des Vergleichszeitraums des Vorjahres.

Das Ergebnis je Aktie lag im 2. Quartal bei 0,86 Euro; nach 0,02 Euro im Vorjahresquartal. Hier zeigt sich auch die stark verringerte Belastung durch Sondereinflüsse im 2. Quartal 2002.

Erholung in wichtigen Geschäftsfeldern
Die starke Ergebnisentwicklung tragen vor allem unsere Segmente Chemikalien, Kunststoffe und Fasern sowie Veredlungsprodukte. Das Pflanzenschutzgeschäft war unter anderem durch schwierige Witterungsbedingungen in Nordamerika belastet. Das Segment Öl und Gas lag bedingt durch einen niedrigeren Ölpreis unter Vorjahr.

Chemikalien
Mit dem Segment Chemikalien haben wir im 2. Quartal einen sichtbaren Sprung nach vorne gemacht.

Insbesondere die Petrochemikalien waren gut nachgefragt. So konnten wir nicht nur unsere Cracker in Europa nahezu voll auslasten, sondern auch deutliche Umsatzzuwächse aus der neuen Anlage in Port Arthur/Texas, USA erzielen.

Bei teilweise anziehenden Verkaufspreisen legte der Umsatz des Segmentes Chemikalien im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. Das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs gegenüber dem des Vorjahresquartals um 33 Prozent auf 161 Millionen Euro.

Kunststoffe und Fasern
Das Segment Kunststoffe und Fasern zeigt eine deutliche Erholung.

Anziehende Nachfrage konnte in Verbindung mit Produktknappheiten insbesondere bei Styrolpolymeren in höhere Preise umgesetzt werden und führte bei allen Kunststoffbereichen zu guten Anlagenauslastungen. Trotz steigender Rohstoffkosten konnten wir daher unsere Ergebnisse verbessern, können aber noch nicht zufrieden sein. Zusätzlich haben wir durch unsere Restrukturierung das Geschäft, vor allem in der NAFTA-Region, von Fixkosten entlastet. Hierzu hat auch der Verkauf unseres Basofil-Geschäftes in Enka, North Carolina, USA, beigetragen.

So konnten wir bei einem leichten Umsatzzuwachs von vier Prozent auf
2,2 Milliarden Euro das EBIT vor Sondereinflüssen im Segment Kunststoffe und Fasern auf 211 Millionen Euro steigern.

Veredlungsprodukte
Im Segment Veredlungsprodukte erzielten wir im 2. Quartal einen Umsatz in Höhe von knapp 2,1 Milliarden Euro, der damit das Niveau des Vorjahreszeitraums erreichte.

Auch hier haben unsere Restrukturierungsmaßnahmen gegriffen. An erster Stelle sind die Schließung der Superabsorber-Produktionen in Birkenhead, Großbritannien, und Frankfurt, Deutschland, zu nennen.

Die Kostensenkungsmaßnahmen sowie die durchgesetzten Preiserhöhungen führten auch im Segment Veredlungsprodukte zu einem Anstieg des Quartalsergebnisses vor Sondereinflüssen um 65 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2001.

Pflanzenschutz und Ernährung
Der Geschäftsverlauf im Arbeitsgebiet Pflanzenschutz ist durch regional sehr unterschiedliche Entwicklungen gekennzeichnet.

Während das Geschäft in Europa und Asien zufriedenstellend lief, wurden unsere Erwartungen in Nordamerika nicht erfüllt. Die Ursachen hierfür waren zum einen die sehr ungünstigen Witterungsbedingungen im Mittleren Westen der USA, die zu einem verringerten Bedarf an Pflanzenschutzmitteln führten. Zum anderen wurde die Vermarktung unserer Clearfield-Technologie durch eine verzögerte Zulassung für Reis beeinträchtigt.

Insgesamt ist der nordamerikanische Markt durch einen sehr intensiven Wettbewerb um Marktanteile gekennzeichnet. Eine Trendumkehr ist zur Zeit nicht in Sicht.

Das Geschäft in Südamerika lag erwartungsgemäß, insbesondere auf Grund unserer restriktiven Verkaufspolitik, weit unter Vorjahr.

In Europa konnten wir unser neues Fungizid F 500 gut etablieren und unsere Position insbesondere im Getreideanbau weiter stärken. Auf Grund der fortschreitenden Konsolidierung in der Industrie bleibt das Umfeld jedoch auch in Europa herausfordernd.
Der Umsatz im Unternehmensbereich Pflanzenschutz lag mit 1 Milliarden Euro um drei Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals, das EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 19 Prozent hinter das Vorjahresergebnis zurück. Das EBIT in Höhe von 108 Millionen Euro trägt 13 Prozent zum Ergebnis der BASF-Gruppe bei.

Für das gesamte Jahr erwarten wir im Pflanzenschutz jetzt einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro. Damit wird – nicht zuletzt wegen der Dollarschwäche – der Vorjahreswert nicht erreicht. Dagegen erwarten wir ein EBIT vor Sondereinflüssen über dem Vorjahreswert.

Im Bereich Feinchemie legte insbesondere der Umsatz mit Produkten für die Tierernährung zu, der Druck auf die Verkaufspreise hielt weiter an. Das Geschäft mit Pharmachemikalien entwickelt sich erfreulich. Mit knapp 500 Millionen Euro stieg der Umsatz des Bereiches gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht an, das EBIT vor Sondereinflüssen lag mit 22 Millionen Euro um 31 Prozent unter dem des Vorjahresquartals.

Öl und Gas
Im Öl- und Gasgeschäft erzielten wir im 2. Quartal einen Umsatz in Höhe von 879 Millionen Euro, das sind zehn Prozent weniger als im 2. Quartal 2001. Das Ergebnis vor Sondereinflüssen lag im 2. Quartal bei 292 Millionen Euro, das sind 86 Millionen Euro weniger als im Vergleichszeitraum.

Die Gründe für den Rückgang sind in erster Linie der unter Vorjahresquartal liegende Ölpreis und der gefallene Wechselkurs des US-Dollar gegenüber dem Euro.

Trendumkehr in Europa, NAFTA und Asien; Südamerika belastet
In Europa, dem NAFTA-Raum sowie in Asien zeigt unser Trend wieder nach oben.
In Europa erwirtschafteten wir im 2. Quartal einen Gesamtumsatz von 4,4 Milliarden Euro, ein Prozent weniger als im Vorjahr. Im 1. Quartal hatte der Rückgang noch 16 Prozent betragen. Das in Europa erwirtschaftete Ergebnis vor Sonder-einflüssen betrug im 2. Quartal 679 Millionen Euro, 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Öl- und Gasgeschäft trug zum Ergebnis mit 39 Prozent bei.

Im NAFTA-Raum belebte sich das Geschäft. Der Umsatz im 2. Quartal übersteigt den des 1. Quartals leicht und liegt um sechs Prozent höher als im 2. Quartal des Jahres 2001. Das Ergebnis vor Sondereinflüssen beträgt im 2. Quartal 77 Millionen Euro. Wir sind zuversichtlich, dass damit der Turnaround auch für das Gesamtjahr erreichbar ist.

In Südamerika beträgt der Umsatzrückgang im 2. Quartal 26 Prozent, die schwierige Situation des 1. Quartals bleibt damit unverändert. Auch das Ergebnis ging weiter zurück und beläuft sich nun auf minus 29 Millionen Euro.

In der Region Asien/Pazifik hat die BASF im Vergleich zum 2. Quartal 2001 besser abgeschnitten. Der Umsatz konnte um 11 Prozent gesteigert werden; dazu trug insbesondere das Segment Kunststoffe und Fasern sowie der Unternehmensbereich Petrochemikalien bei. Das Ergebnis übertrifft den Wert des Vorjahres um 105 Millionen Euro.

Konsequente Umsetzung der Strategie stärkt Wettbewerbsposition
Nachhaltigkeit zählt – und daher hält die BASF an ihrer langfristigen Strategie zur Wertsteigerung durch Wachstum und Innovation fest: Die BASF baut renditestarke Arbeitsgebiete weiter aus, stärkt ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit, optimiert ihre Verbundstrukturen und investiert in wachsende Märkte.
Wir schaffen Wert für unsere Kunden und für unser Unternehmen, indem wir unsere Strukturen und Prozesse flexibel und marktnah weiter entwickeln. Und: Unsere Anstrengungen zur dauerhaften Senkung unserer Kosten zeigen Erfolg.

Im vergangenen Jahr hatten wir bereits 250 Millionen. Euro an Kosten eingespart. In den ersten sechs Monaten 2002 haben wir neben den bereits erwähnten Maßnahmen weitere Anlagen und Standorte geschlossen, so zum Beispiel eine Vitamin-E-Anlage in Wyandotte, Michigan, USA und eine Styrodur-Anlage in Antwerpen, Belgien.

In Europa restrukturieren wir unsere Weichmacher-Produktion: Die Anlagen in Tarragona, Spanien, werden stillgelegt; die Märkte werden aus den World-Scale-Anlagen in Feluy, Belgien, und Ludwigshafen, Deutschland, bedient.

Wir wollen auf dieser Basis unser Ziel erreichen, bis zum Ende des Jahres 2003 unsere Kosten um 1 Milliarde Euro zu senken.

Doch wir senken nicht nur unsere Kosten, wir bauen auch renditestarke Arbeitsgebiete weiter aus. Dies sind die Grundlagen für unsere Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum von morgen. So haben wir seit Dezember 2001 wichtige Investitionsprojekte fertig gestellt:

Bereits zum Jahreswechsel haben wir unseren Steamcracker in Port Arthur, Texas, USA in Betrieb genommen. Die jetzt erreichte Auslastung trägt zum guten Geschäft der Petrochemikalien bei und zeigt, dass wir die steigende Nachfrage zeitgerecht bedienen konnten.

An unserem Verbundstandort Antwerpen haben wir im Juni 2002 die weltweit größte Anlage für Superabsorber mit einer von uns entwickelten neuen Technologie eingeweiht. Wir haben unser globales Superabsorbergeschäft zu einem Eckpfeiler unserer Acrylsäure-Wertschöpfungskette entwickelt. Mit der neuen Anlage stärken wir unsere Position als Welt-marktführer in diesem wichtigen, mit über vier Prozent pro Jahr wachsen-den Markt von zur Zeit über 1,5 Milliarden Euro.

Ebenfalls im Juni dieses Jahres wurde in Singapur eine World Scale-Anlage für Propylenoxid und Styrol fertig gestellt, die unter dem Namen Ellba Eastern als ein Jointventure von BASF und Shell betrieben wird. Wir steigern damit die für uns wichtige Styrol-Eigenversorgung in Asien und bauen unsere Polyurethan-Aktivitäten in der Region weiter aus.

In Deutschland stellen wir mit dem Ausbau unseres Agrar-Zentrums Limburgerhof und mit dem Neubau einer World Scale-Anlage für das Feinchemie-Zwischenprodukt Citral am Standort Ludwigshafen Weichen für eine ertragreiche Zukunft. Durch die neue World-Scale-Anlage können wir Citral als Schlüsselvorprodukt für Vitamin E und für eine erweiterte Angebotspalette an Riech- und Aromastoffen nutzen. Damit verbessern wir in diesem 1,5 Milliarden Euro großen Markt unsere Wettbewerbsposition.

Erwartungen für 2002 bekräftigt
Wir sehen uns auf dem richtigen Weg und sind zuversichtlich, dass wir im Jahr 2002 bei ungefähr gleichbleibendem Umsatz ein über dem Vorjahreswert liegendes EBIT vor Sondereinflüssen erzielen können.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass diese Entwicklung nicht durch weitere politische und wirtschaftliche Krisen unterbrochen wird. Sorge machen uns dabei die Lage im Nahen und Mittleren Osten, die weiterhin labil ist und die Gefahr einer Eskalation birgt, sowie die ökonomischen Schwierigkeiten Südamerikas.

Sich zuspitzende Krisen könnten einen weiteren Anstieg des Ölpreises auslösen. Auch die ausgeprägte Volatilität der Aktienmärkte kann Einfluss auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung haben.

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