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	<title>Chemikalien.de</title>
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	<description>Das Chemieportal - Chemikalien.de</description>
	<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:50:36 +0000</pubDate>
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		<title>Gefahrgutmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland werden jährlich etwa 500 000 000 Tonnen Gefahrgut befördert. Um der damit verbundenen Gefährdung vorzubeugen, hat der Gesetzgeber ein umfassendes Regelwerk erlassen.
Deutsche Vorschriften, die sich mit dem Gefahrguttransport beschäftigen, fußen auf dem Europäischen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR - Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>In Deutschland werden jährlich etwa 500 000 000 Tonnen Gefahrgut befördert. Um der damit verbundenen Gefährdung vorzubeugen, hat der Gesetzgeber ein umfassendes Regelwerk erlassen.<br />
Deutsche Vorschriften, die sich mit dem Gefahrguttransport beschäftigen, fußen auf dem Europäischen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR - Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route): Unter Leitung der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE - Economic Commission for Europe) wurde das ADR am 30. September 1957 in Genf beschlossen. Verbindlich wurde es am 29. Januar 1968. Wirksamkeit erlangte das Abkommen durch Umsetzung in das jeweilige nationale Recht der Unterzeichnerstaaten.</span></p>
<p><span><span id="more-1854"></span><br />
Gegenwärtig sind 47 Staaten an das ADR gebunden, darunter sämtliche EU-Staaten. Innerhalb der Europäischen Union ist das Regelwerk durch eine EU-Verordnung rechtsgültig, welche im Turnus von zwei Jahren dem jeweils aktuellen Stand juristischer sowie technischer Erkenntnisse angeglichen wird.</span></p>
<p>Die wichtigsten Regeln des ADR gelten<br />
- der Klassifizierung zu transportierender Güter als Gefahrgut sowie den angemessenen Sicherheitsmaßnahmen,<br />
- der Kennzeichnung (Bezettelung) und der Dokumentation (Beförderungspapiere, schriftliche Weisung, Unfallmerkblatt) des Gefahrguttransports,<br />
- dem Bau angepasster Fahrzeuge, Behälter und Tanks<br />
- sowie multimodalen Gefahrguttransporten, wie etwa von der Straße zum Zug oder Flugzeug.</p>
<p>Praktisch umgesetzt bedeutet dies insbesondere, dass<br />
- sämtliche, mit Umschlag und Transport befassten, Mitarbeiter Sachkenntnisse über die jeweils aktuellen Gefahrgutvorschriften nachweisen müssen,<br />
- der Fahrer für die meisten Gefahrguttransporte einen Gefahrgutführerschein besitzen muss,<br />
- ausnahmslos jedes Unternehmen, welches Gefahrgüter transportiert, einen internen oder externen Gefahrgutbeauftragten bestellen muss,<br />
- die Einhaltung nationaler Verordnungen überwacht werden muss.</p>
<p>Nationale Rechtstexte, wie zum Beispiel GGBefG (Gefahrgutbeförderungsgesetz), GGVSEB (Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern) oder GbV (Gefahrgutbeauftragtenverordnung), sollen das Risiko minimieren, welches der Transport gefährlicher Güter mit sich bringt. Sie betreffen jedoch nicht nur den Transport, sondern die gesamte Logistik, zum Teil auch die Fertigung. Deshalb entstehen verschiedenen Unternehmensbereichen Pflichten, die in interne Abläufe integriert werden müssen. Um welche speziellen Verantwortlichkeiten es sich handelt, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Betroffen können unter anderem Produktentwicklung, Einkauf, Lager und Versand sein.<br />
Gefahrgutmanagement schafft hier Rechtssicherheit, indem es den Betrieben und Unternehmen dazu verhilft, die Vorschriften zuverlässig einzuhalten.</p>
<p>In der Praxis umfasst das Gefahrgutmanagement sämtliche Tätigkeiten, die sich der Beachtung technischer, operativer und administrativer Regeln widmen:</p>
<p>Der Gefahrgutmanager<br />
- kann einen Gefahrgutbeauftragten bestellen und fortbilden,<br />
- überwacht die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften,<br />
- aktualisiert gegebenenfalls Dokumentationen,<br />
- berät Unternehmen, die mit Versand, Beförderung, Transport oder Umschlag von Gefahrgut befasst sind<br />
- und sorgt für die Schulung aller Beteiligten.</p>
<p>Seinem Auftraggeber verhilft er vor allem zur Risikominderung. Erreicht wird dies durch<br />
- den Einsatz eines permanent geschulten (Gesetze, Verordnungen, Technik) und angemessen versicherten Gefahrgutbeauftragten,<br />
- das Umsetzen von Qualitätssicherungskonzepten,<br />
- Sensibilisierung, Fortbildung und qualifizierte Überwachung der Mitarbeiter,<br />
- Vertretung des Unternehmens gegenüber zuständigen Behörden.</p>
<p>Gefahrgutmanagement an einem Beispiel:<br />
- Der erste Schritt ist die Betriebsbegehung. Dabei wird das Gefahrgut qualitativ und quantitativ analysiert. Es wird klassifiziert. Des Weiteren werden Arbeitsabläufe erfasst und die Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter geklärt.<br />
- Anschließend wird ein Protokoll angefertigt, das als Grundlage einer umfassenden Beurteilung des Betriebes oder Unternehmens dient.<br />
- Es folgt eine Beratung zu Fragen des Gefahrgutrechts.<br />
- Der Umgang mit Gefahrgut wird optimiert. Dazu können sowohl die Entwicklung spezieller Qualitätssicherungskonzepte als auch die Einführung neuer Verfahrens- und Betriebsanweisungen gehören. Falls notwenig, werden Sofortmaßnahmen vorgeschlagen. Außerdem wird der Betrieb beziehungsweise das Unternehmen bei der Erstellung erforderlicher Begleitpapiere (Beförderungspapiere, Unfallmerkblätter) unterstützt.<br />
- Der Gefahrgutbeauftragte schult die betreffenden Mitarbeiter.<br />
- Die Handhabung des Gefahrguts wird überwacht, um die Einhaltung gefahrgutrechtlicher Vorschriften zu gewährleisten.<br />
- Der Jahresbericht wird fristgerecht verfasst. Darin werden der Status quo sowie die durchgeführten Maßnahmen benannt.</p>
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		<title>Waagentypen in der Chemie</title>
		<link>http://www.chemikalien.de/sonstige/waagentypen-in-der-chemie_1834.html</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Im privaten Gebrauch bleibt die Vielfalt der Waagen verborgen. Außer Küchenwaage, Personenwaage, Briefwaage und die Abwiegestation im Supermarkt kommen andere Typen der Waagen fast nie zur Anwendung. Doch die Welt der Waagen hat weit mehr zu bieten. Wie in Labor, Industrie sowie Transport und Logistik abgewogen wird, soll an dieser Stelle einmal vorgestellt werden.

Labor
Präzisionswaagen
Mit Präzisionswaagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im privaten Gebrauch bleibt die Vielfalt der Waagen verborgen. Außer Küchenwaage, Personenwaage, Briefwaage und die Abwiegestation im Supermarkt kommen andere Typen der Waagen fast nie zur Anwendung. Doch die Welt der Waagen hat weit mehr zu bieten. Wie in Labor, Industrie sowie Transport und Logistik abgewogen wird, soll an dieser Stelle einmal vorgestellt werden.</p>
<p><span id="more-1834"></span></p>
<p><em>Labor</em></p>
<p><em>Präzisionswaagen</em></p>
<p>Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4zisionswaage" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.wikipedia.org');">Präzisionswaagen</a> lassen sich noch feinste Stoffmengen genau abwiegen. Die Ergebnisse lassen sich direkt auf Computersysteme oder an Peripheriegeräte übertragen.</p>
<p><strong>Mikro- und Ultramikrowaagen</strong></p>
<p>Sie wiegen nur bis zu 6 g oder 52 g und bis auf 0,0001 g genau. Genauere Wägungen sind aktuell nicht möglich.</p>
<p><em>Waagen für spezielle Anforderungen</em></p>
<p>Wer besonders hochwertige Stoffe abzuwiegen hat wie beispielsweise ein Goldschmied, kann sich Verluste beim Wägen nicht leisten. Spezielle Waagen wie z.B. wie die <a href="http://de.mt.com/de/de/home.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.mt.com');">Waagen von Mettler Toledo</a> ermöglichen exakte Gewichtsermittlungen unterschiedlich beschaffener Stoffe.</p>
<p>Gelegentlich müssen Waagen transportiert werden. Trotzdem müssen auch sie zuverlässige Ergebnisse liefern. Solche Spezialkonstruktionen gibt es: kompakt, mit Batteriebetrieb, LCD-Display und in zahlreichen Modellen für alle denkbaren Bedürfnisse.</p>
<p>XS Ex-Waagen</p>
<p>Diese Waagen sind für die Ex Zone 2 bestimmt - also gefährliche Umgebungen. Sie messen schnell, zuverlässig und mit hohem Bedienkomfort. Ein Stativ ermöglicht platzsparenden Einsatz. Per ErgoSens lassen sie sich berührungsfrei bedienen.</p>
<p><em>Pharmacy Line</em></p>
<p>Diese Waagen decken den pharmazeutischen Bereich ab.</p>
<p><em>Spezialwaagen für Stents</em></p>
<p>Zylindrische empfindliche Produkte wie in der Kardiologie verwendete Stents benötigen besondere Waagen. Dieser Typ misst schnell und sicher mit großer Präzision.</p>
<p><em>Education Line</em></p>
<p>Sie dienen der Schulung im wissenschaftlichen Messen. Analyse- und Präzisionswaagen mit integriertem Newton-Faktor ergänzen perfekt das Schullabor mit ihrer Robustheit und leichten Bedienbarkeit. Weiter gibt es tragbare Waagen mit Batteriebetrieb - bestens geeignet für Freilandversuche.</p>
<p><em>Analysewaagen</em></p>
<p>Mit Touchscreen-Technologie und ihrer umfassenden Konnektivität als Basis für derzeit geltende regulatorische Auflagen bieten sie beste Ergebnisse für Labors, steigern Produktivität und Qualität.</p>
<p><em>Industrie</em></p>
<p><em>Tischwaagen / Kompaktwaagen</em></p>
<p>Mit Kapazitäten von 3 - 600 kg sowie einer eichfähigen Auflösung bis maximal 60.000e erfüllen sie unterschiedlichste industrielle Anforderungen.</p>
<p><em>Zählwaagen</em></p>
<p>Ob in Tisch-, Bock-, Paletten- oder Bodenausführung: Zählwaagen, die vom Präzisionsbereich bis zu 3 t wägen, ermöglichen eine effiziente Materialwirtschaft. Exakteste Stückzahlen lassen sich im Zweiwaagensystem bestimmen - einer Kombination aus einer feinstauflösenden Waage und einer Waage mit Kapazitäten für große Mengen schwerer Güter.</p>
<p><em>Waagen für Gefahrenzonen</em></p>
<p>Extra konstruierte Waagen decken verschiedene Klassifizierungen von Umgebungsbereichen mit Explosionsgefahr ab.</p>
<p>Hängebahnwaagen / Wandwaagen</p>
<p>Hängebahnwaagen nehmen Lasten zwischen 150 - 1200 kg auf. Verschiedene Sensortechnologien garantieren genaue Messergebnisse. Wandwaagen messen maximal 150 kg und sparen Platz. Beide Waagentypen finden vor allem bei der Tierkörperverarbeitung Anwendung.</p>
<p><em>Kontrollwaagen</em></p>
<p>Robust, langlebig und in modernem Design erlauben diese in mehreren Modellen erhältlichen Geräte genaue Kontrollergebnisse.</p>
<p><em>Bodenwaagen / Einbauwaagen</em></p>
<p>Erhältlich als Boden-, Paletten- oder Flachbettwaagen decken sie Bereiche von 600 kg bis 25 t ab und eignen sich für Trocken- sowie Nassbereiche. Sonderkonstruktionen sind für explosionsgefährdete Zonen zugelassen.</p>
<p><em>Farbmischwaagen</em></p>
<p>Für Fahrzeuglackierungen ermitteln sie das richtige Mischungsverhältnis.</p>
<p><em>Post-Waagen</em></p>
<p>Die bekannten Schalterwaagen sowie solche zur Volumenerfassung und den Betrieb der Selbstbedienungs- und Sortieranlagen gehören ebenfalls zur Produktpalette.</p>
<p><em>Transport und Logistik</em></p>
<p><em>LKW- und Gleiswaagen</em></p>
<p>Fahrzeuggewichte werden mit eigens konstruierten Waagen bestimmt. Gleisfahrzeuge aller Art benötigen spezielle Wägesysteme. Außerdem gibt es Kombinationen aus beiden Waagentypen.</p>
<p><em>Einzelhandel Chemie</em><strong><br />
</strong></p>
<p>Thekenwaagen, preisberechnende Basiswaagen, Hängewaagen, Selbstbedienungswaagen sowie Check-out-Waagen an der Kasse wiederum sind Waagenarten, die auch Betriebsfremden gut bekannt sein dürften.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.warensortiment.de/messtechnik/messgeraete/waagen.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.warensortiment.de');">Warensotriment.de</a> - Waagen aller Art</p>
<p><a onclick="window.open('http://de.mt.com/de/de/home.html')" href="javascript:void(0)">Waagen von Mettler Toledo</a>Verzeichnis.</p>
<p><a href="de.wikipedia.org/wiki/Waage">Wikipedia.com</a> - Waagen</p>
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		<title>Chemikalien.de Online Backup</title>
		<link>http://www.chemikalien.de/sonstige/chemikaliende-online-backup_1825.html</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 19:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chemikalien.de/?p=1825</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem wir einige Probleme mit Backups von Chemikalien.de und speziell dem Chemie Forum hatten, so schauten wir nach adequaten Backup-Lösungen. Es geht hier weniger um den dauerhaften 24h Datenzugriff. Leider war es gar nicht so einfach den richtigen Backupanbieter zu finden.  Hier vier interessante Anbieter ich ich mit Euch teilen will:

SafeSync online speicherplatz SafeSync ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir einige Probleme mit Backups von Chemikalien.de und speziell dem <a href="http://forum.chemikalien.de" >Chemie Forum</a> hatten, so schauten wir nach adequaten Backup-Lösungen. Es geht hier weniger um den dauerhaften 24h Datenzugriff. Leider war es gar nicht so einfach den richtigen Backupanbieter zu finden.  Hier vier interessante Anbieter ich ich mit Euch teilen will:</p>
<p><span id="more-1825"></span></p>
<p><strong><a href="http://de.trendmicro.com/de/products/personal/safesync-solution/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/de.trendmicro.com');">SafeSync</a> <a onclick="window.open('http://de.trendmicro.com/de/products/personal/safesync-solution/')" href="javascript:void(0)">online speicherplatz</a></strong> SafeSync ist eigentlich eine Sparte von Trend Micro, seines Zeichens  Anbieter von durchaus gelungener Sicherheitssoftware für den PC. Aus  diesem Grund wirbt der Anbieter auch gleich mit einer 20-jährigen  Erfahrung auf diesem Gebiet, was der Sicherheit der Daten, die im Online  Speicher abgelegt werden, besonders zugutekommen soll. Wer das Angebot von SafeSync erst einmal nur kennenlernen möchte, darf  den Online-Speicherplatz bei diesem Anbieter 30 Tage lang kostenlos  testen. Anschließend fallen Gebühren an, die je nach Dauer des  Abonnements natürlich variieren. Im Vergleich zu anderen Anbietern  fallen hier insbesondere die Lösungen für kleinere und größere  Unternehmen auf, die jeweils eigene Produktpakete bekommen. Diese sind  besonders auf die Anforderungen in großen Unternehmen ausgelegt und  sollen mit einer nahezu 100%igen Ausfallsicherheit glänzen.</p>
<p><a href="http://www.mozy.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.mozy.com');"><strong>Mozy Backup System</strong></a> (nur englisch) Unter allen Anbietern macht Mozy den „bodenständigsten“ Eindruck. Das   soll heißen, dass sich der Dienstleister besonders an Privatanwender   richtet. Zwei Gigabyte Datenvolumen darf der Anwender hier kostenlos   unterbringen. Trotz der Ausrichtung auf den Anwender in seinen eigenen   vier Wänden schreibt Mozy das Thema Sicherheit dennoch groß. So wird   beispielsweise mit einer bombensicheren SSL-Verschlüsselung geworben. Wer mehr Speicherplatz möchte, muss monatlich 4,99€ zu zahlen bereit   sein, wobei längere Abonnements mit niedrigeren Gebühren locken. Etwaige   Einrichtungsgebühren oder andere monatliche Pauschalen entfallen dafür   komplett. So ist Mozy ein preiswerter und damit interessanter Anbieter   von Backup-Lösungen im Internet.  <!--more--></p>
<p><strong> myDrive</strong> Hier findet der interessierte Benutzer einen nicht besonders auffälligen  aber dennoch sehr soliden Anbieter von Online-Speicher. Zwei Gigabyte  bekommt der Kunde hier gratis angeboten. Darüber hinaus darf ein  Gastaccount angelegt werden, so dass auch nicht bei dem Anbieter  registrierte Personen auf den Online-Speicher zugreifen dürfen. In  größeren Abständen darf schließlich der zur Verfügung stehende Platz  erweitert werden. Bis zu 1.000 Gigabyte dürfen Kunden bei myDrive  buchen, wobei der Preis pro Gigabyte dann 0,15€ beträgt. Als „Belohnung“  für das Buchen dieses sehr großzügigen Speicherplatzes dürfen darüber  hinaus auch Accounts für Gäste mit eigenen Rechten eingeräumt werden, so  dass im Prinzip jeder Gast seine eigenen Rechte und Ordner bekommen  kann. Einen FTP-Client unterstützt myDrive zu guter Letzt zwar nicht, doch das  Web-Interface WebDAV soll laut Anbieter dieselbe Funktionalität bieten.  <strong>ADrive</strong> Hier bekommt der Anwender den größten freien Speicherplatz aller vier  Anwender. Satte 50 Gigabyte darf jeder Benutzer kostenlos verwalten.  Mehr Speicherplatz gibt es für einen Aufpreis von bis zu 13,95$  monatlich, wobei in diesem Zuschlag auch andere Premiumfunktionen wie  ein Rund-um-die-Uhr Support und unterschiedliche Benutzerrechte  eingeräumt werden. Als kleiner Bonus können Dokumente außerdem direkt online bearbeitet  werden, ohne diese auf den Computer herunterladen zu müssen. Auch der  Zugriff per FTP-Client ist möglich – ein weiterer Pluspunkt, den die  Mitbewerber so nicht bieten können.  Hoffe dies hilft ein Wenig, um</p>
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		</item>
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		<title>Chemikalien Klimaschutzverordnung</title>
		<link>http://www.chemikalien.de/sonstige/chemikalien-klimaschutzverordnung_1822.html</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 03:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Chemikalien Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) wurde von der Bundesregierung am 02.07.2008 zum Chemikaliengesetz vom 20.06.2002 erlassen, und zwar nach Änderung des Absatzes 1 des Gesetzes am 20.05.2008 sowie in Bezug auf vorherige Gesetze und gilt ergänzend zur Verordnung Nr. 842/200 des Europarates und des Europäischen Parlamentes vom 17.05.2006. Sie gilt nicht auf Seeschiffen, Wasser-und Luftfahrzeugen außerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chemikalien Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) wurde von der Bundesregierung am 02.07.2008 zum Chemikaliengesetz vom 20.06.2002 erlassen, und zwar nach Änderung des Absatzes 1 des Gesetzes am 20.05.2008 sowie in Bezug auf vorherige Gesetze und gilt ergänzend zur Verordnung Nr. 842/200 des Europarates und des Europäischen Parlamentes vom 17.05.2006. Sie gilt nicht auf Seeschiffen, Wasser-und Luftfahrzeugen außerhalb des Geltungsbereiches. Als Begriffe bestimmt sie den Kältesatz als komplette Kälteanlage und den spezifischen Kältemittelverlust.</p>
<p><span id="more-1822"></span></p>
<p>Sie bestimmt im Einzelnen:<br />
-im § 3 das Verbot der Grenzwertüberschreitung für Kältemittelverlust wird gestaffelt nach Füllmenge und Zeitraum der Errichtung auf 1-8% festgelegt, wobei die höheren Werte für geringere Füllmengen (bis 10 kg) gelten<br />
-für bis zum 30.06.08 in Betrieb genommene Anlagen gelten die Richtwerte ab 01.07.2011<br />
-hermetische geschlossene Anlagen sowie Anlagen unter Tage sind ausgenommen, Fristverlängerungen sind möglich<br />
-mobile Einrichtungen sind mindestens jährlich auf Dichtigkeit zu prüfen, die Prüfungen sind zu dokumentieren und 5 Jahre aufzubewahren<br />
-nach Wartung und Reparatur dürfen die Kältesätze nur nach Dichtheitsprüfung mit fluorierten Treibgasen wiederbefüllt werden</p>
<p>-im § 4 die Rücknahme der fluorierten Treibgase. Diese Verpflichtung kann auf Dritte übertragen werden. Ausnahmen für die Rücknahme gelten für Elektronikgeräte und Altfahrzeuge. Die Rücknahme muss dokumentiert werden, die Dokumente sind 5 Jahre lang aufzubewahren. Die Verwertung und Beseitigung der Stoffe ist ebenfalls zu dokumentieren.</p>
<p>-im § 5 die persönlichen Voraussetzungen, die Personen mitbringen müssen, die die Rücknahme und Verwertung der fluorierten Treibgase vornehmen. Diese müssen die entsprechende, innerhalb der EU zertifizierte Sachkundebescheinigung vorweisen (außer bei Personen innerhalb militärischer Einrichtungen), zuverlässig sein und über die entsprechende technische Ausstattung verfügen.<br />
-die entsprechenden Betriebe müssen zertifiziert sein<br />
-die mit Dichtheitskontrollen beauftragten Personen arbeiten weisungsunabhängig<br />
-es gelten die EU-Bestimmungen zur gegenseitigen Anerkennung entsprechender Zertifikate<br />
-eine Sachkundebescheinigung wird nach entsprechender Ausbildung und Prüfung erteilt<br />
-zur Erteilung der Sachkundebescheinigung sind Industrie-und Handwerkskammern berechtigt, behördlich können auch entsprechende Fortbildungseinrichtungen dazu ermächtigt werden</p>
<p>-im § 6 die Zertifizierung der Betriebe. Diese erfolgt nur nach Nachweis von Personal mit der erforderlichen Sachkundebescheinigung. Im Falle von Feuerlöschern und Brandschutzsystemen ist zudem ein jährliches Tätigkeitsaufkommen nachzuweisen.<br />
-die technische Ausstattung der Betriebe muss den Anforderungen genügen<br />
-die Zertifizierung der Betriebe erfolgt nach Umweltprüfung</p>
<p>-im § 7 wird die Kennzeichnung von Einrichtungen und Erzeugnissen mit Eintrag fluorierter Treibhausgase in deutscher Sprache unter Hinzufügung deutschsprachiger Bedienungsanleitungen vorgeschrieben.</p>
<p>-im § 8 werden Ordnungswidrigkeiten gekennzeichnet. Diese bestehen aus Nichtkennzeichnung, Nichtverhindern des Austrags der Kälteschutzmittel gemäß der im § 3 genannten Grenzwerte, Nichtsicherstellung des Zugangs zu den notwendigen Verbindungsstellen, mangelnde Überprüfung und Dokumentation, nicht zulässige Befüllung und nicht ausreichende Rückgewinnung.</p>
<p>-im § 9 Übergangsvorschriften für die Sachkundebescheinigung. Diese gelten für Personen, die bereits vor dem 04.07.2008, also dem Erlass der Verordnung, die entsprechenden Tätigkeiten ausgeübt haben. Die Übergangsvorschriften hinsichtlich der Sachkundebescheinigung galten seit dem Erlass der Verordnung für die Dauer von 2 Jahren, also bis zum 04.07.2010. Ausnahmen zur Sachkundebescheinigung sind ebenfalls bei Rückgewinnung aus Elektro-und Elektronikgeräten in zertifizierten Betrieben zulässig.<br />
-Vorläufige Bescheinigungen konnten auch noch bis 04.07.2009, gültig bis 04.07.2011, erteilt werden.</p>
<p>Die Verordnung trat am 01.08.2008 in Kraft.</p>
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		<title>Solarthermie</title>
		<link>http://www.chemikalien.de/sonstige/solarthermie_1819.html</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 18:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben der Photovoltaik bietet die Solarthermie eine weitere Option,  Sonnenenergie zu nutzen. Anders als bei der Photovoltaik, die auf einer  unmittelbaren Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom basiert,  erfolgt hier eine Umwandlung in Wärme. Wird Solarthermie im  Privathaushalt zur Selbstversorgung genutzt, bietet dies einen  entscheidenden Vorteil: Wärme zu speichern ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Photovoltaik bietet die <strong>Solarthermie</strong> eine weitere Option,  Sonnenenergie zu nutzen. Anders als bei der Photovoltaik, die auf einer  unmittelbaren Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom basiert,  erfolgt hier eine Umwandlung in Wärme. Wird Solarthermie im  Privathaushalt zur Selbstversorgung genutzt, bietet dies einen  entscheidenden Vorteil: Wärme zu speichern ist erheblich einfacher als  die Speicherung von Strom, die gewonnene Energie muss also nicht sofort  verbraucht werden.<br />
<span id="more-1819"></span><br />
<strong>Eine einfache Technologie</strong></p>
<p>Die Umwandlung von Sonnenlicht in Wärme erforderte keine komplizierte  Technologie, es handelt sich um einen natürlich ablaufenden Vorgang. Die  einfachste Anwendung der Solarthermie besteht daher aus einer Anordnung  langer Rohre, durch die Wasser fließt und dabei erwärmt wird. Um die  Effektivität zu steigern, kann die auf eine größere Fläche einfallende  Sonnenenergie gebündelt und auf eine kleine Fläche konzentriert werden.  Auch diese ist mittels geeigneter Spiegel relativ einfach zu erreichen.  Weitere Steigerungen des Wirkungsgrades sind durch eine gute  Wärmeisolierung des erhitzen Wassers erreichbar. Dazu ist Glas gut  geeignet, dass das Sonnenlicht weitgehend ungehindert einfallen lässt  aber die Abstrahlung von Wärme recht gut blockiert. Dies ist die  durchaus erwünschte Variante des bekannten Treibhauseffekts.  Solarthermie Anlagen können in ihrer Größe der beabsichtigten Anwendung  angepasst werden. Sie eignen sich daher beispielsweise zum großflächigen  Einsatz, um auf diese Weise in Wüstenregionen leistungsfähige  Kraftwerke zu betreiben. Der Dampf der erhitzten Wasser wird dabei  genutzt, um Turbinen anzutreiben. Der Vorteil dieser Technologie besteht  darin, dass durch eine Regulierung des Wasserzuflusses und ggfs. eine  Zwischenspeicherung des erhitzen Wassers die Leistung des Kraftwerks  flexibel gesteuert werden kann. Neben einer Anwendung zur kommerziellen  Energieerzeugung in großem Ausmaß ist auch die dezentrale Versorgung  einzelner Häuser durch Kleinanlagen möglich.</p>
<p><strong>Solarthermie im privaten Haushalt<br />
</strong><br />
Kernstück der Solarthermie Anlage ist ein üblicherweise auf dem Dach  angebrachter Sonnenkollektor, in dem Wasser durch die Sonneneinstrahlung  erhitzt wird. Dieses Wasser durchströmt das Haus in einem geschlossenen  Kreislauf und wird primär zum Heizen verwendet. Auch eine  Warmwasserversorgung kann auf diese Weise realisiert werden. Da dem  Wasser in diesem Kreislauf Frostschutzmittel hinzugefügt werden müssen,  wird es nicht selbst als Trinkwasser verwendet sondern gibt seine Wärme  über einen Wärmetauscher an das Leitungswasser ab. Solarthermie  Heizungen werden mit konventionellen Heizungen kombiniert, um längere  Phasen ohne Sonneneinstrahlung überbrücken zu können. Auch die  Solarthermie wird als umweltfreundliche Energie staatlich gefördert.  Details zu den Förderbedingungen finden sich unter  http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/solarthermie/index.htm  .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Poolchemikalien</title>
		<link>http://www.chemikalien.de/sonstige/poolchemikalien_1807.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chemikalien.de/?p=1807</guid>
		<description><![CDATA[Physikalische und chemische Prozesse beeinflussen die Wasserqualität im Pool. Während die physikalischen Vorgänge beispielsweise von Pumpen, Filtern oder Testgeräten bestimmt sind, gestaltet sich die Poolchemie weitaus komplizierter. Die Wechselwirkungen der im Poolwasser enthaltenen Stoffe und ihre Auswirkungen bei einem Ungleichgewicht können schnell zur Beeinträchtigung der Wasserqualität führen.

Wasserpflege und Wasserbehandlung spielen daher eine bedeutende Rolle. Schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Physikalische und chemische Prozesse beeinflussen die Wasserqualität im Pool. Während die physikalischen Vorgänge beispielsweise von Pumpen, Filtern oder Testgeräten bestimmt sind, gestaltet sich die Poolchemie weitaus komplizierter. Die Wechselwirkungen der im Poolwasser enthaltenen Stoffe und ihre Auswirkungen bei einem Ungleichgewicht können schnell zur Beeinträchtigung der Wasserqualität führen.</p>
<p><span id="more-1807"></span><br />
Wasserpflege und Wasserbehandlung spielen daher eine bedeutende Rolle. Schon vor dem ersten Befüllen des Pools gilt es, einige Dinge zu beachten. So kann es passieren, dass das Wasser braun wird. Eine braune Färbung des Wassers deutet auf Ablagerungen von Eisen hin. Nach einer Befüllung mit Brunnenwasser kommt es hin und wieder zu so einer braunen Verfärbung. Diese kann möglicherweise vermieden werden, wenn der Pool mit Leitungswasser gefüllt wird. Aber auch, wenn frisches Nachfüllwasser durch Eisenleitungen mit Korrosionsablagerungen fließt, kann es zur Braunfärbung kommen. Ein PH-Wert-Regulierungsmittel kann hier Abhilfe schaffen. Der PH-Wert des Poolwassers liegt optimal bei 7,2 bis 7,4.</p>
<p>Auch der Chlorgehalt wirkt sich auf das chemische Gleichgewicht im Pool aus. Daher lohnen sich regelmäßige Wasserpflege und Wasserbehandlung. Bei der Wasserbehandlung spielen die richtigen Filter ebenfalls eine Rolle. Handelt es sich um einen Sandfilter, so ist darauf zu achten, dass der Filtersand eine feinkörnige Beschaffenheit aufweist. Die Schmutzpartikel können so besser abgebaut werden. Wird das Wasser trüb und schmutzig, ist meistens die Filterfunktion beeinträchtigt und es kommt zu einer Belastung durch zu reichliche organische Stoffe.</p>
<p>Riecht das Wasser unangenehm, ist zu vermuten, dass zu wenig organische Substanzen abgebaut wurden und der Chlorgehalt zu niedrig ist. Meist steigt dadurch der PH-Wert auf eine unzulässige Höhe an. Als Folge davon wird das Wasser oftmals grün und der Pool bekommt schmierige Wände. Das grüne Wasser ist ein Zeichen für vermehrtes Algenwachstum. Wenn der PH-Wert schwankt und zu wenig Chlor im Wasser vorhanden ist, wachsen die Algen schneller. Der PH-Wert sollte daher exakt bei 7,2 gehalten und der Chlorgehalt regelmäßig ermittelt werden. Die regelmäßige Reinigung und Entfernung der Schmutzränder im Pool sind daher unerlässlich. Eine Stoßchlorung nach dem Entfernen der Algenansätze, bis 3 Milligramm pro Liter, kommt anschließend zum Einsatz. Ein Aktivator und ein Algenschutzmittel können zusätzlich verwendet werden.</p>
<p>Wird das Poolwasser milchig, befindet sich vermutlich zu viel Kalk im Wasser. Eine Filterreinigung und die Entkalkung des Filters werden hier Abhilfe schaffen. Zum Entkalken der Filteranlage hilft ein saurer Filterreiniger. Chlortabletten oder Chlorgranulat eignen sich für eine zusätzliche Stoßdesinfektion. Dabei wird kurzfristig der Chlorgehalt auf 2 Milligramm pro Liter angehoben. Außer Kalk können auch Flockpartikel die Ursache sein, die bei zusätzlichem Einsatz von Flockungsmitteln zur Entkalkung entstanden sind. Da hilft nur der Bodensauger; nach vorherigem Abstellen der Umwälzanlage. Bei hartem Wasser empfiehlt sich ein Kalkstabilisator. Außer Kalk und Flockpartikelchen können auch kleine fein verteilte Luftbläschen das Wasser milchig färben.</p>
<p>Neben dem PH-Wert, dem Chlorgehalt des Wassers und dem Kalkgehalt ist für die Poolchemie auch noch die Gesamtalkalität wichtig. Ein Wassertester ermittelt den Gehalt von freiem Chlor und Brom, den PH-Wert und die Gesamtalkalität. Dieses handliche Gerät gibt schnell Aufschluss über alle wichtigen Werte. Der richtige PH-Wert und der optimale Chlorgehalt des Wassers vermeiden außerdem eine Reizung der Augen und der Haut.</p>
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		<title>Gase in Vaporizern</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 13:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Vaporizer, ist ein Gerät zum Inhalieren von Wirkstoffen. Hierbei werden getrocknete Kräuter so stark erhitzt, dass ihre Wirkstoffe nicht verdampfen. Die jeweilige Substanz wird nicht verbrannt, darum entsteht auch kein schädlicher Rauch, sondern lediglich Dampf, der keine giftigen Partikel enthält, wie z. B. Teer oder Benzol. Schädliche Nebenprodukte werden also dabei vermieden.
In der klassischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vaporizer, ist ein Gerät zum Inhalieren von Wirkstoffen. Hierbei werden getrocknete Kräuter so stark erhitzt, dass ihre Wirkstoffe nicht verdampfen. Die jeweilige Substanz wird nicht verbrannt, darum entsteht auch kein schädlicher Rauch, sondern lediglich Dampf, der keine giftigen Partikel enthält, wie z. B. Teer oder <a href="http://www.chemikalien.de/index.php?s=benzol" >Benzol</a>. Schädliche Nebenprodukte werden also dabei vermieden.<br />
In der klassischen und alternativen Medizin wird der Vaporizer zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege und zur schonenden Einnahme von Wirkstoffen verwendet. Auch um Narkotika kontrolliert der Atemluft beizumengen, wird bei vielen Narkosegeräten ein Vaporizer eingesetzt.<br />
Grundsätzlich lässt dieser heiße Luft durch Substanzen (zumeist Kräuter) strömen, der Vorgang wird auch Konvektion genannt, wobei die Wirkstoffe schmelzen und einfachen Dampf bilden. Der Dampf kann gefiltert werden, bevor er eingeatmet wird. Das ist mit Wasser oder Eis möglich.</p>
<p>Ein Cherokee Medizinmann namens Eagle Bill entdeckte 1993 durch einen kalifornischen Cannabis-Züchter das Verdampfen von Cannabis. Ein kanadisches Unternehmen entwickelte 1994 die erste Prototyptechnologie eines elektrischen Vaporizers, welche man heute in Geraeten wie den Extreme-Q <a href="http://www.vaporizer-markt.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.vaporizer-markt.de');">Vaporizer</a> wiederfindet.. Schnell fand diese Methode auch in der Medizin ihre Verwendung.</p>
<p>Die Cannabis-Pflanze wird gelegentlich für spirituelle Zwecke verwendet, medizinisch erwiesen ist aber die Linderung körperlicher Beschwerden. Hierbei ist Cannabis wirksamer als z. B. synthetische Schmerzmittel, Sedative oder andere Arzneimittel. Statt einer Pillenform bevorzugen die meisten kranken Menschen das Rauchen von Cannabis, da der unmittelbare Effekt und die damit verbundene Linderung sofort eintreten. Die Wirkung der Pillen dagegen ist langwierig und sehr schwierig zu dosieren. Cannabis wird häufig bei Patienten verschrieben, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Durch die Wirkung wird die Übelkeit verringert. Da gerade diese Übelkeit Schwierigkeiten bereitet, die Tablettenform für lange Zeit im Magen zu behalten, empfehlen Ärzte eher das Rauchen oder Verdampfen von Cannabis.</p>
<p>Nun hat eine neue Studie ergeben, dass durch die Anwendung eines Vaporizers im Cannabisrauch schädliche Gase reduziert werden können und dabei einen reinen Strom von Cannbinoiden freisetzen, bei dem weniger Schadstoffe auftreten. Rauch enthält bei der Verbrennung von Cannabis ähnliche Gifte und Schadstoffe wie z. B. Nikotinrauch oder der Rauch anderen pflanzlichen Materials. Das führt häufig zu Lungenerkrankungen, Herzstörungen, chronischer Bronchitis oder Krebs.<br />
Die Studie, die von Chemic Labs in Canton in Massachussetts, durchgeführt wurde, analysierte den Dampf, der von einem Volcano – Vaporizer erhitzt wurde (hergestellt in Deutschland, durch Storz &amp; Bickel GmbH &amp; Co. KG, Tuttlingen), und verglich ihn mit dem Rauch von verbranntem Cannabis.<br />
Bei der Volcano-System-Technik wird die mit Aroma- und Wirkstoffdämpfen angereicherte Luft über ein Ventil in einen Ballon geleitet. Durch die Ventiltechnik werden die Aromen und Wirkstoffe vollständig im Ballon gesammelt, entfaltet und ermöglichen dem Anwender die komfortable und sichere Einnahme der Aromen und Wirkstoffe. Der Vaporizer benötigt zur gleichmäßigen Luftförderung eine Pumpe, zur gleichmäßigen Lufterhitzung eine Wärmespeicherheizung und zur einfachen und sicheren Anwendung eine Ventiltechnik. Durch die niedrige Temperatur werden nur die medizinisch wirksamen Dämpfe erhitzt und bleiben dabei unter der schädlichen Verbrennungsschwelle.</p>
<p>Schon in anderen und frühere Studien kam man zu dem Schluss, dass Vaporizer wie der Vaporizer schädliche Gifte im Cannabisrauch reduzieren, nun ist es amtlich.<br />
Verwendet wurde Cannabis mit einem THC-Gehalt von 4 %. Eine quantitative Analyse ergab, dass der Volcano 46 Prozent des THC nach drei 45 Sekunden dauernden Hitze-Expositionen der Probe in den Dampf abgab.</p>
<p><strong>Updated 8/28/2010</strong></p>
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		<title>Chemikalien in Handys</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Komfort der mobilen Kommunikation mittels Mobiltelefon, kurz
Handy genannt, scheint einen nicht unerheblichen Preis zu fordern. Nicht gemeint sind der Kaufpreis oder die Telefonkosten. Gemeint ist die Gesundheit. So waren bzw. sind die Handys immer noch Gegenstand einer kontroversen Diskussion, ob deren Strahlung/Signale langfristig nicht doch einen negativen gesundheitlichen Effekt haben. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Komfort der mobilen Kommunikation mittels Mobiltelefon, kurz<br />
Handy genannt, scheint einen nicht unerheblichen Preis zu fordern. Nicht gemeint sind der Kaufpreis oder die Telefonkosten. Gemeint ist die Gesundheit. So waren bzw. sind die Handys immer noch Gegenstand einer kontroversen Diskussion, ob deren Strahlung/Signale langfristig nicht doch einen negativen gesundheitlichen Effekt haben. Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen dazu, die Zusammenhänge entdeckt haben, während andere solche Zusammenhänge verneinen. Ein anderer gesundheitsschädlicher Aspekt sind die Chemikalien und giftigen Materialien, die für die Produktion der  Handys benutzt werden. Im Gegensatz zu den Emissionen scheint es hier keine große Kontroverse über deren Schädlichkeit zu geben.&lt;br &gt;&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;br /&gt; Wer ist der Schädlichste im ganzen Land&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die gesamte IT Branche zeigt guten Willen, umweltfreundlicher zu werden in Sachen Produktionsverfahren und hergestellten Produkten. Dies gilt für Handys und für Desktop und Laptop Computer gleichermaßen. So führen, laut Greenpeace, Sony Ericsson und Nokia in der „grünen“ Bewertung weit abgeschlagen das Feld der Umweltfreunde an. Sony Ericsson stellte letztes Jahr zwei neue Handys vor, die vollkommen aus Recyclingkunststoff und ohne die sonst üblichen, gefährlichen Chemikalien, wie PVC oder Bromierte Flammschutzmittel (BFR), hergestellt werden. Die Nummer eins auf der Greenpeace Liste ist &lt;a href=&#8221; href=&#8221;javascript:void(0)&#8221;&gt;Nokia. Deren Handys werden ebenfalls ohne PVC und Weichmacher hergestellt.</p>
<p>Andere Hersteller sind noch nicht soweit. So „plant“ Motorola einen Verzicht auf schädliche Chemikalien, der aber vorerst nur in den Handy zum Einsatz kommen wird. Andere Produkte des Hauses werden vorerst wie gehabt produziert. Der Rest des Feldes liegt weit abgeschlagen im eigenen Elektromüll begraben. Samsung z.B. versprach viel und hielt wenig. Man sprach sogar von Täuschungsmanövern des Konzerns den Kunden gegenüber, denen man angeblich umweltfreundliche Produkte „vermarketingen“ wollte. Selbst Microsoft liegt im hinteren „Müllbereich“ der Greenpeace Bewertungsskala. Der Konzern konnte sich gerade mal dazu durchringen, ein verbessertes Energiekonzept bei der Produktion seiner Produkte anzupreisen. Das allerdings ändert nichts an der Chemie, die der Kunde mit den Produkten mit erwirbt. Namen wie Lenovo, ein Notebookproduzent, und Nintendo stehen bei Greenpeace auf Platz eins – allerdings in der Negativliste.</p>
<p><span id="more-1802"></span></p>
<p><strong>Kein Bock auf „Grün&#8221;</strong></p>
<p>Greenpeace forderte im August 2007 eine Reihe von großen Herstellern auf, Informationen über Desk- und Laptops, Handys und PDAs zu veröffentlichen. Ziel der Aktion war, Einblick zu erhalten, in welchem Ausmaße die Hersteller noch giftige Chemikalien einsetzen, wie energieeffizient die Geräte sind und ob die Geräte recyclebar sind. Immerhin antworteten 14 Unternehmen auf die Greenpeace Anfrage. Kein Bock auf „Grün“ hatten Firmen wie Acer, Asus, Apple, Microsoft, Creative, Nintendo, Sharp und Palm. Damit ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn wir eine Reihe dieser Namen auf den hinteren Plätzen der oben erwähnten Greenpeace Liste wieder finden.</p>
<p>Bei allen positiven Trends in der IT Industrie, laut Greenpeace gibt es immer noch kein „richtig grünes Produkt“. Dagegen kann man der Industrie eine Reihe von vielversprechenden Ansätzen bescheinigen. Einige ihrer Vertreter haben dann in der Tat den Einsatz gefährlicher Chemikalien drastisch reduziert. Bromierte Flammschutzmittel auf Platinen, PVC in den Verkabelungen und Quecksilber in den Bildschirmen werden bei diesen Vertretern weniger bzw. gar nicht mehr eingesetzt. Sony und Nokia, wie gesehen, sind die „grünsten“ Vertreter.<br />
<strong><br />
Wer hätte das gedacht</strong></p>
<p>Elektronikschrott: Jährlich erzeugen Industrie und Verbraucher, der im Durchschnitt alle 18 Monate sein altes Handy durch ein schickes Neues ersetzt, 50 Millionen Tonnen Elektronikschrott. Statistisch gesehen wird damit alle sieben Minuten ein vollständiger Eiffelturm aus Elektronikschrott erzeugt.</p>
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		<title>Reputationskrise in der Petroleumbranche</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 14:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ölkrise im Golf von Mexiko zieht weite Kreise und hat besonders das Image des britischen BP-Konzerns stark geschädigt. Aus dem einstigen Umweltvorbild, das trotz unökologischem Handeln besonders verantwortungsvoll und umweltbewusst wirken wollte, ist ein Angeklagter geworden, der sich in viele Richtungen rechtfertigen muss. Greenpeace hat bereits eine Kampagne gegen British Patrol gestartet und zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ölkrise im Golf von Mexiko zieht weite Kreise und hat besonders das Image des britischen BP-Konzerns stark geschädigt. Aus dem einstigen Umweltvorbild, das trotz unökologischem Handeln besonders verantwortungsvoll und umweltbewusst wirken wollte, ist ein Angeklagter geworden, der sich in viele Richtungen rechtfertigen muss. Greenpeace hat bereits eine Kampagne gegen British Patrol gestartet und zur Neugestaltung des Logos aufgerufen. <span id="more-1796"></span></p>
<p>Schuld an der Reputationskrise ist die Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221;, die BP geleast hatte. Mitte April ist diese nach einer Explosion gesunken und hat zu einer der schlimmsten Umweltkatastrophen in der Geschichte geführt. Auch jetzt, knapp sieben Wochen später, strömt Rohöl aus den Lecks. Schätzungen zufolge täglich zwischen 1600 und 3400 Tonnen. Bei BP sind bislang über 37.000 Entschädigungsforderungen eingegangen. Knapp 18.000 hat das Unternehmen, eigenen Aussagen zufolge, mit einer Gesamtsumme von 48 Millionen Dollar erfüllt. Für BP wird die Ölkrise jeden Tag teurer, denn es fallen nicht nur Kosten für den direkten Kampf, sondern auch Schadenersatzansprüche an. Das Unternehmen hat zudem zugesagt, 360 Millionen Dollar für die Errichtung künstlicher Inseln vor der Küste von Louisiana beisteuern zu wollen.  Obwohl bereits mehrere Versuche unternommen worden, bleiben Erfolge aus. Experten haben versucht, das Leck mit Schlamm abzudichten. Nach dem Scheitern der sogenannten Operation &#8220;Top Kill&#8221; ist man neuen Methoden gegenüber vorsichtig geworden. BP hat dennoch ein geplantes Manöver durchgesetzt und die Ölmenge damit innerhalb von zwei Tagen deutlich erhöht. Der Konzern hatte ein Trichter über die abgetrennte Steigleitung gestülpt und Öl abgepumpt. 1,67 Millionen Liter, laut BP. Auch wenn an dieser Methode weiterhin gefeilt werden soll: Die Umweltschäden sind verheerend und ihre Beseitigung wird einige Monate, wenn nicht sogar Jahre, in Anspruch nehmen. Für das empfindliche Ökosystem an der Küste des US- Bundesstaates Louisiana sind langfristige Schäden sicher, so Greenpeace. Auch für die Tierwelt wird die Ölpest immer bedrohlicher.  Und der Druck auf den britischen Konzern wächst. Vor dem US-Kongress wird BP noch mehrmals den geplanten Umgang mit der Ölpest erläutern müssen und auch an der Absaugmethode muss gearbeitet werden. Seit Mai bohrt BP zwei Entlastungslöcher, die im August fertig sein sollen. Zusätzlich sind Schiffe im Einsatz, die Öl von der Meeresoberfläche einsammeln. Doch das sind nur kleine Erfolge. Besonders in die Kritik geraten ist BP, weil der Konzern im Kampf gegen die Ölpest die Chemikalie Corexit 9500 unter Wasser eingesetzt hat. Ein besonders giftges Mittel, das Öl in eine harmlosere Flüssigkeit verwandeln soll. Bislang wurde es allerdings nur an der Meeresoberfläche getestet. Die Wirkung dieser Chemikalie auf den Meeresorganismus ist ungewiss.  Was besonders tragisch an der Ölpest ist: Bereits 1979 gab es ein schweres Ölförder-Unglück im Golf von Mexiko. Damals war die Ölplattform „Ixtoc I“ explodiert und das ausströmende Öl hatte mehrere tausend Kilometer Küste verschmutzt. Doch daraus hat man scheinbar nichts gelernt.  BP bleibt jedoch selbst nicht viel mehr uebrig als sich and <a href="http://www.reputationsverteidiger.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.reputationsverteidiger.de');">online reputation management</a> Firmen wie <a href="http://www.reputationsverteidiger.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.reputationsverteidiger.de');">Reputationsverteidiger.de </a>betreiben, zu wenden.</p>
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		<title>Die Chemie des Weines</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 13:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>

		<category><![CDATA[Weitere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die besten Sommeliers der Welt werden bestätigen, welch differenzierte Unterschiede ein geübtes Auge und eine geschulte Zunge aus dem edlen Getränk herauszufiltern imstande sind. Allein in Farbe, Intensität, Geruch, Aroma und Perlungsgrad lassen sich sicher über ein Dutzend grobe Kategorien und mehrere Tausend feine Nuancen gegeneinander abgrenzen. Dabei ergeben sich diese Unterschiede weniger aus natürlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Sommeliers der Welt werden bestätigen, welch differenzierte Unterschiede ein geübtes Auge und eine geschulte Zunge aus dem edlen Getränk herauszufiltern imstande sind. Allein in Farbe, Intensität, Geruch, Aroma und Perlungsgrad lassen sich sicher über ein Dutzend grobe Kategorien und mehrere Tausend feine Nuancen gegeneinander abgrenzen. Dabei ergeben sich diese Unterschiede weniger aus natürlichen Entwicklungsprozessen, als aus dem gezielten Einsatz von Chemie.<br />
Selbstverständlich muss diese Aussage bis zu einem gewissen Grad relativiert werden, denn die Traube selbst liefert ihrerseits ein chemisches Grundkonstrukt. Je nach Gebiet, Jahr und Erntezeit besitzt sie ein spezifisches Gemisch an Zucker, Säure und Gerbstoffen, die sich direkt auf die spätere Beschaffenheit des Weines auswirken. Speziell letztere Komponenten, die man auch als Tannine bezeichnet, spielen hier eine nicht zu unterschätzende Rolle bezüglich Farbe und Geschmack - sind allerdings wissenschaftlich schwer zu bestimmen. Zwar lässt sich die prozentuale Menge dieser Phenolverbindungen wie beispielsweise „Anthozyan“ in der Traube messen, nicht jedoch ihre Qualität. An dieser Stelle muss die Erfahrung diesen Mangel ausgleichen.</p>
<p><span id="more-1794"></span></p>
<p>Die weitere Verarbeitung schließlich obliegt nicht länger der Intuition oder erworbenen Fertigkeiten in der Einschätzung des Reifegrades, sondern reinen chemischen Verfahrenstechniken.<br />
Schon die Basis der Produktion, die Gärung, stellt in diesem Zusammenhang einen äußerst komplexen Verarbeitungsschritt dar, der viel handwerkliches Geschick verlangt. Obwohl es auf den ersten Blick eigentlich simpel klingt. Denn vereinfacht ausgedrückt werden dem Traubensaft nun Hefepilze beigemengt, die der Umwandlung von Glukose in Ethylalkohol und Kohlensäure dienen. Aber die sogenannte Fermentierung stellt selbstredend weit größere Ansprüche an den Winzer. Vor allem gilt es (neben der richtigen Temperatur) auf den korrekten Gehalt an Hefepilzen zu achten, die dem Saft zugesetzt werden. Je höher deren Anteil liegt, desto mehr Kohlendioxid entsteht bei der Fermentierung und dieses wiederum wirkt sich auf die letztendliche Perlungsintensität aus. Darüber hinaus beschränkt sich die – wenn man es mit diesem Begriff betiteln möchte – Manipulation nicht allein auf die Beigabe von Hefepilzen. Im Zuge der Malolaktogärung beispielsweise werden weitere synthetisierte Stoffe beigefügt, um den Anteil der im Rohprodukt vorkommenden Apfelsäure zu reduzieren. Dies geht einher mit der Umwandlung in Milchsäure und Kohlendioxid und beeinflusst dadurch erneut die Perlungsintensität, aber gerade bei Weißweinen auch die Alterungsfähigkeit oder den Grad der Süße.<br />
Grob zusammengefasst führt die Gärung zu einer Umstrukturierung des Traubensaftes nach dem Prinzip: Ein Anteil Saft gemischt mit Hefepilzen ergibt zwei Anteile Ethylalkohol und zwei Anteile Kohlendioxid. Ein Anteil Apfelsäure ergibt zwei Anteile Milchsäure und einen Anteil Kohlendioxid. Jeder Eingriff auf einer Seite der Waage bringt ein abgewandeltes Ergebnis hervor.<br />
Eine schlüssige Rechnung. Doch warum dann diese Vielfalt? Immerhin finden sich in einem erstklassigen Wein – um einmal eine Größenordnung zu beziffern – ungefähr 6400 spezifische chemische Verbindungen.<br />
Die Antwort darauf ist erdenklich einfach. Zum einen lässt uns die Natur nicht völlig in ihre Karten schauen, weshalb rund die Hälfte dieser Verbindungen nicht klassifizierbar sind. Sie entstehen durch Sonnenlicht, Bodenbeschaffenheit, klimatische Bedingungen und/oder bestimmte Herstellungsfaktoren. Zum anderen unterliegt der Wein einer Vielzahl sekundärer Transformationen, die die reine Gärung übersteigen.<br />
Durch die Trockenzuckerung zum Beispiel kann dem Most künstlich Zucker oder Saccharose beigefügt sein, der seinen Gehalt um bis zu 1%Vol. steigert. Auch der Entzug oder die Anreicherung mit Wasser beeinflusst das Produkt. Ebenso die Verwendung von Weinstein zur Anhebung des Säuregehalts beziehungsweise Natriumtartrat zu dessen Reduktion. Albumin wiederum steigert den Fettgehalt. Zudem können sich Stoffe wie Schwefelsäureanhydrid oder Sulfate darin finden, die bei der Fermentierung zur Anwendung gelangen.<br />
Alles in allem präsentiert sich uns die Chemie des Weines damit als differenziertes Gemisch aus messbarem Inhalt und einem nicht unbeträchtlichen Maß an Geheimnis.</p>
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