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Chemieverordnung abgeschwaecht

September 22, 2005 by admin · Leave a Comment 













Chemieverordnung. Großbritannien entschärft die neuen Prüfkriterien und kommt der Wirtschaft entgegen. Österreichische Regierung begrüßt den Kompromissvorschlag mit Vorbehalten.















BRÜSSEL. Eines der ehrgeizigsten Ziele der EU-Umweltpolitik, der umfassende Schutz von Mensch und Natur vor gefährlichen Chemikalien, rückt in greifbare Nähe - allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Die Chancen für eine Einigung auf die umstrittene Chemikalien-Verordnung “Reach” (Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien) sind nach einem Kompromissvorschlag der britischen EU-Ratspräsidentschaft deutlich gestiegen.


Großbritannien habe ein “sehr geschicktes” Papier vorgelegt, heißt es in Ratskreisen. Der Vorschlag sei im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen der EU-Kommission “deutlich entschärft”. Vor allem Unternehmen, die jährlich Stoffmengen von ein bis zehn Tonnen produzieren oder importieren, würden demnach deutlich entlastet.


Von den rund 30.000 von der Verordnung betroffenen Substanzen werden rund zwei Drittel in dieser Mengenklasse produziert. Für diese Stoffe müssen laut Vorschlag nur dann vollständige Informationen übermittelt werden, wenn die Substanzen “potenziell gefährlich” oder krebserregend sind. Weiters soll eine Voruntersuchung klären, ob die Stoffe in der einschlägigen Literatur “schlecht dokumentiert”, in Konsumartikeln enthalten oder “offen eingebracht” sind, also etwa in Kläranlagen verwendet werden. In jenen Fällen müsste ein vollständiger Datensatz erstellt werden. Nach Einschätzung in österreichischen Regierungskreisen würde dies nur rund 20 Prozent der Stoffmengen zwischen ein und zehn Tonnen betreffen.












 


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Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie

September 20, 2005 by admin · Leave a Comment 

Dr. Dirk Gottschling (33), Laborleiter in der Pharma-Forschung von Bayer HealthCare in Wuppertal, ist im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) in Düsseldorf mit dem „Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie“ ausgezeichnet worden. Mit dem zum zweiten Mal verliehenen Preis wird der Bayer-Forscher für seine innovativen Studien auf dem Gebiet der Wirkstoff-Forschung geehrt.

In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt sich Dr. Gottschling mit dem zielgenauen Einsatz strukturbasierter medizinischer Wirkstoffe. So untersuchte er in seiner Doktorarbeit maßgeschneiderte Abwehrstoffe gegen Darmentzündungen. Diese Wirkstoffe verhindern, dass Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) Entzündungsreaktionen auslösen: sie wirken als sogenannte Antagonisten („Gegenspieler“) für einen bestimmten, auf der Oberfläche der Lymphozyten befindlichen Rezeptor (Fachterminus: Integrin), sodass diese nicht mehr ins Gewebe eintreten und dort Entzündungen hervorrufen können.

Die Forschungen von Dr. Gottschling haben neue Erkenntnisse für das strukturbasierte Wirkstoffdesign gebracht. Diese Methode der Wirkstofffindung nutzt die Strukturen von pflanzlichen oder körpereigenen Naturstoffen oder auch synthetischen Substanzen, indem diese sich zielgenau an ein bestimmtes Körpermolekül binden („andocken“) und so eine im Falle einer Erkrankung unerwünschte natürliche Verbindung unterbinden.


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Klimagas-Reduktion in armen Entwicklungsländern

September 8, 2005 by admin · Leave a Comment 

Die BASF ist seit Juli 2003 mit 2,5 Millionen US$ am “Community Development Carbon Fund” (CDCF) der Weltbank beteiligt. Mit den Kapitaleinlagen von Staaten und Unternehmen in den CDCF werden Maßnahmen zur Klimagas-Reduktion in armen Entwicklungsländern gefördert. Auch hier ist von Fortschritten zu berichten. Eines der ersten Projekte wurde 2004 in La Esperanza in Honduras ins Leben gerufen. Dort wird ein Laufwasserkraftwerk errichtet, um rund 40.000 Bewohner aus Stadt und Umgebung zuverlässig mit Strom zu versorgen. Dies bedeutet eine CO2-Reduktion von 720.000 Tonnen CO2-Äquivalente in 21 Jahren, weil fossile Brennstoffe ersetzt oder vermieden werden. Außerdem wird die regionale Wirtschaft belebt, da kleine Unternehmen nun elektrische Geräte einsetzen können, die vorher auf Grund der schwankenden Stromspannung nicht betrieben werden konnten. Zudem bietet das Wasserkraftwerk von La Esperanza 20 bis 30 Menschen geregelte Arbeit. Die Projekte des CDCF werden als “Clean Development Mechanism” (CDM) im Rahmen des Kyoto-Protokolls anerkannt. Unternehmen können auf diese Weise ihre CO2-Reduktionsverpflichtungen auch in Entwicklungsländern erbringen. Die Teilnehmer erhalten im Gegenzug zertifizierte Emissionsrechte für Klimagase, die seit 2005 im Rahmen des europäischen EU-Emissionshandelssystems anerkannt werden.
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Neuer Standard bei Fungiziden

September 7, 2005 by admin · Leave a Comment 

Die Nominierung der Pflanzenschutzforscher Dr. Hubert Sauter und Klaus Schelberger aus der BASF als eines von vier Wissenschaftler-Teams für den Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland ist eine öffentliche Anerkennung und große Auszeichnung für die Entwicklung des Pflanzenschutzwirkstoffs F 500® der BASF Aktiengesellschaft.

Landwirte in aller Welt setzen Produkte auf Basis dieses Fungizids ein, um ihre Kulturen vor Pilzbefall zu schützen. Erfolgreich bekämpfen sie damit Pflanzenkrankheiten wie zum Beispiel Rost in Sojabohnen, Schorf in Apfelbäumen oder Mehltau in Reben. Die Besonderheit von F 500®: Der Wirkstoff stärkt auch die Vitalität und Gesundheit von Kulturpflanzen, indem er ihren Stoffwechsel positiv beeinflusst. Damit werden Qualität und Ertrag der Ernte verbessert. Hans W. Reiners, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Pflanzenschutz: „Diese Innovation eröffnet ein Feld voller Chancen. Wenn es gelingt, Pflanzen gesünder zu machen, ist das ein großer Schritt für die gesamte Landwirtschaft.
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Hurrikane Katrina - Hilfe wird benoetigt

September 1, 2005 by admin · Leave a Comment 

Nachdem einer der schlimmsten Hurrikanes die USA getroffen hat, bitten wir alle mal wieder zu spenden. Wie jeder weiss ist


die Lage sehr dramatisch und auch wir haben unseren Teil dazu beitragen.


Wer spenden kann und will, sollte diese Seiten unten benutzen. Wer nur Infos zum Hurrikan sucht, bitte die Links nicht benutzen. Die Server sind schon weit ueberlastet!


Salvation Army (Heilsarmee) www.salvationarmyusa.org . Onlinespenden sind hier moeglich


Federal Emergency Management Agency www.fema.gov


American Red Cross www.redcross.org



Vielen Dank fuer jegliche Hilfe.


Chemikalien.de Team

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