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Visionen für den Wandel

Juni 6, 2003 by admin 

Münster. Das BASF-Werk in Münster feiert seinen 100. Geburtstag - und ist wie eh und je auf der Höhe der Zeit. Denn dieser freudige Anlaß ist nur ein Markstein, der den Weg vom münsterischen Unternehmen zum erfolgreichen Global Player der Lackindustrie ausweist.


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Als der Hamburger Kaufmann Max Winkelmann 1903 den Grundstein für sein Werk in Hiltrup legte, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, daß dies die Geburtsstunde eines der größten Lackstandorte der Welt war. Die Geschichte des Werks ist von seiner Gründung bis heute gekennzeichnet durch mutige unternehmerische Entscheidungen, bahnbrechende Innovationen und beispielhafte Kooperationen mit Kunden rund um den Globus.

Die Schritte, die der BASF Coatings heute gegenüber den Wettbewerbern eine Nasenlänge Vorsprung verschaffen, waren nur möglich durch die kontinuierliche Aufbauarbeit vorangegangener Generationen von Mitarbeitern. Nach noch recht bescheidenen Anfängen (1917 umfaßte die Hiltruper Belegschaft gerade einmal 54 Mitarbeiter) mauserten sich die Glasurit-Werke, in denen das Wir-Gefühl stets groß geschrieben wurde, schnell zu einem führenden Lackhersteller. Die Produkte für Fußböden, Bauten, Maschinen, Autos, Schiffe und vieles mehr begründeten den Erfolg des Unternehmens. Denn moderne Schlagworte wie “Qualitätsmanagement” und “Innovationskraft” waren für die “Glasuriter” schon früher selbstverständliche Ziele ihrer Arbeit. So revolutionierten die Glasurit-Werke 1925 mit der Entwicklung von Nitrocellulose-Lacken unter dem Namen “Glasso” zum Beispiel die Automobilproduktion. Das Verfahren ermöglichte eine Fließbandlackierung und ersetzte den bis dahin bekannten Prozeß, der für ein einziges Fahrzeug noch drei bis sechs Wochen in Anspruch nahm.

Der technologische Vorsprung sorgte in der Folge für stetiges Wachstum des Unternehmens. 1928 antwortete man auf die beständige Expansion mit dem Aufbau der Betriebe in England und Frankreich, das Hiltruper Werk wurde 1933 um einen Neubau mit 4320 Quadratmetern Nutzfläche erweitert. Mit über 1000 beschäftigten Arbeitern gilt es nun als größte Lackfabrik des europäischen Kontinents. Nachdem er sich aus Krankheitsgründen bereits 1930 zum größten Teil aus der Leitung seines Unternehmens zurückgezogen hatte, stirbt der Firmengründer Max Winkelmann am 15. Dezember 1935 im Alter von 73 Jahren. Seine Familie setzt seinen erfolgreichen Weg fort. So wird das 1938 errichtete Volkswagenwerk zum größten Kunden der “Glasuriter”.

Im September 1944 und März 1945 wird das Hiltruper Werk bei alliierten Luftangriffen schwer beschädigt. Die Laboratorien zur Forschung und Entwicklung neuer Produkte gehen dabei vollständig verloren. Doch trotz der Kriegsschäden, Reparationsleistungen und des anhaltenden Rohstoffmangels, nahm das Werk bereits wenige Monate nach dem Ende des Krieges seine Fabrikation wieder auf. 1950 überschreitet der erzielte Umsatz sogar das Vorkriegsniveau. Um der beständig wachsenden Nachfrage nachzukommen, werden die Produktionsanlagen nachhaltig modernisiert: 1954 entstehen am Standort Hiltrup ein Versandhaus mit Packerei und eine Kannenwäscherei, 1956 kommen die Lackfabrik “Glassomax II” und 1957 ein Lösehaus sowie ein Labor für die Holzlackforschung hinzu. Die Anzahl der Beschäftigten wächst wieder auf über 1000 an.

Zu ihrem 100. Firmenjubiläum erwirbt die BASF AG 1965 die Glasurit-Werke M. Winkelmann AG, die im Jahr zuvor die ersten für die Serienlackierung entwickelten Wasserlacke auf den Markt bringt. Das Unternehmen firmiert zwar weiterhin unter seinem eigenen Namen, Vorstand und Aufsichtsrat werden aber im Zuge der Neustrukturierung grundlegend umgestaltet. Neben den ehemaligen Vorstandsmitgliedern der Glasurit AG treten nun auch leitende BASF-Mitarbeiter in die Geschäftsführung ein. 1972 erhält die Firma den neuen Namen “BASF Farben und Fasern AG - Bereich Glasurit Hiltrup”. Sowohl vom Umsatz wie von der Beschäftigtenzahl her ist Hiltrup die größte der acht deutschen Produktionsstätten der AG. In diesem Jahr wird auch Europas modernste Lackfabrik “Glassomax IV” in Betrieb genommen. Nach der Verlegung des Verwaltungssitzes des BASF-Unternehmensbereichs Lackchemie nach Hiltrup und einer Reihe bedeutender Investitionen am Standort wird 1975 die neue Pulverlackfabrik eingeweiht. Mit der kommunalen Neuordnung dieses Jahres wird das Werk mit mittlerweile 2550 Beschäftigten zum größten Industriebetrieb im Stadtgebiet Münsters.

Die Rahmenbedingungen verändern sich stetig - der Erfolg bleibt: 1985 wird “Glassomax V” in Hiltrup seiner Bestimmung übergeben, bevor das Werk im Jahr darauf in die BASF Lacke + Farben AG umfirmiert und der Unternehmenssitz komplett von Hamburg nach Münster verlagert wird. Die Forschung und Entwicklung von besonders umweltverträglichen Produkten und Verarbeitungsprozessen bestimmen das folgende Jahrzehnt.

Zahlreiche angesehene Auszeichnungen sind der Lohn für den Einsatz der Mitarbeiter. 1997 dann der letzte Namenswechsel: Die BASF Lacke + Farben AG wird in die BASF Coatings AG umbenannt. Im Zuge dessen verändert sich auch die Organisationsstruktur des Standorts, denn das Hiltruper Werk konzentriert sich seitdem auf die Kernarbeitsgebiete Fahrzeug-, Autoreparatur- und Industrielacke.

Die wechselvolle Geschichte des Werkes hat jedoch eine Konstante aufzuweisen: Immer war es die große Innovationskraft seiner heute etwa 2200 Mitarbeiter, die den Standort Hiltrup zum weltweit führenden Kompetenz- und Produktionszentrum für die High-Tech-Oberflächengestaltung machte. Und als ein wichtiger Knotenpunkt des globalen Coatings-Netzwerkes wird es weiterhin die Grundlage für den geschäftlichen Erfolg des Unternehmens sein.

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