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mg-Ergebnis durch erhebliche Sondereffekte belastet | Chemikalien.de
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mg-Ergebnis durch erhebliche Sondereffekte belastet

August 11, 2003 by admin 

Geschäftsentwicklung des Konzerns im 1. Halbjahr rückläufig / Erhebliche Verluste bei Lurgi, Lurgi Lentjes und Stahlbau Plauen / Umfangreiche Bestandsaufnahme zur strategischen Neuausrichtung eingeleitet / Im 2. Halbjahr 2003 auf Grund von Sondereffekten voraussichtlich keine Verbesserung des schwachen Konzernergebnisses aus dem 1. Halbjahr


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Im 2. Quartal 2003 lag die Entwicklung der mg technologies ag unter den bisherigen Erwartungen. Die operativen Ergebnisse der beiden wesentlichen Säulen des mg-Konzerns GEA und Dynamit Nobel waren trotz Konjunkturschwäche und Eurostärke robust. Demgegenüber wiesen Gesellschaften des Großanlagenbaus und das Segment „Sonstige“, das unter anderem nicht zum Kerngeschäft gehörende Randaktivitäten enthält, unerwartet große Probleme auf. Beispielsweise mussten Lurgi, Lurgi Lentjes und Stahlbau Plauen in der ersten Jahreshälfte hohe Verluste hinnehmen.

Darüber hinaus waren die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres durch hohe Sonderbelastungen gekennzeichnet. Darunter fielen Restrukturierungen und ähnliche Aufwendungen sowie die Desinvestition verlustbringender Teilbereiche. Nennenswerte Veräußerungserträge fielen in der ersten Jahreshälfte – anders als in Vorjahren – nicht an. Vor diesem Hintergrund konnte im 1. Halbjahr nur ein Konzern-Ergebnis vor Steuern in Höhe von 18,1 Mio € erwirtschaftet werden.

Die mg technologies ag führt derzeit eine gründliche und umfangreiche Bestandsaufnahme durch, die im Spätherbst abgeschlossen sein wird. Ziel ist, auf dieser Grundlage die Bilanz des Unternehmens zu stärken und finanzielle Spielräume zu schaffen, die es erlauben, gezielt Wachstumsmöglichkeiten wahrzunehmen. Dabei wird die strategische Aufstellung des Konzerns mit den beiden Säulen engineering und chemical group überprüft. Die Bilanz der Gesellschaft wird auf eine konservativere Basis gestellt. Die Konzernstrukturen mit ihren mehrstufigen Holdings stehen auf dem Prüfstand. Nicht zuletzt wird die Bestandsaufnahme zu einer Neubewertung von Risiken führen.

„2003 ist für die mg ein Jahr des Übergangs, das wir nutzen werden, um die Ausgangsbasis für eine notwendige Neuausrichtung zu schaffen“, erklärt der neue Vorstandsvorsitzende Udo G. Stark.

Geschäftsentwicklung im 2. Quartal unter Plan

Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis musste der mg-Konzern im Berichtszeitraum Einbußen hinnehmen. Im 2. Quartal setzte das Unternehmen 2,0 Mrd € um und damit 6,2 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Halbjahr verringerte sich der Umsatz von 4,3 Mrd € auf 3,9 Mrd €. Ein wesentlicher Grund für den Umsatzrückgang ist der im Vergleich zum US-Dollar starke Euro. Das Ergebnis vor Steuern betrug im 2. Quartal -21,2 Mio €. Damit lag es um 100,4 Mio € unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das Konzern-Ergebnis mit 18,1 Mio € um 107,5 Mio € unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Aus Unternehmensverkäufen ergab sich im 1. Halbjahr 2003 per Saldo eine Ergebnisbelastung von rund 18 Mio €. Mit dem Verkauf des schweren Stahlbaus entstand im 2. Quartal ein Verlust in Höhe von rund 23 Mio € . Gegenläufig dazu konnte aus der Veräußerung des Geschäfts mit Glasdichtmassen ein Gewinn von rund 6 Mio € erzielt werden. Weitere Belastungen resultierten in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres aus Restrukturierungsmaßnahmen (rund 19 Mio €) und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Vorständen (rund 16 Mio €). Die Sondereffekte betrugen im 1. Halbjahr 2003 in Summe 53,1 Mio €. In dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beliefen sich bei einem Ergebnis in Höhe von 125,6 Mio € die Belastungen durch Sondereffekte lediglich auf 13,4 Mio €. Darüber hinaus wurde das Konzern-Ergebnis durch den starken Euro mit rund 25 Mio € belastet.

mg engineering durch schwache Nachfrage im Großanlagenbau belastet

Der Unternehmensbereich mg engineering wies im 2. Quartal (vor Konsolidierung) einen Umsatz von 943,2 Mio € aus. Das entspricht einem Rückgang um 84,8 Mio €. In den ersten sechs Monaten verringerte sich der Umsatz von 2,1 Mrd € im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres auf 1,8 Mrd €. Das Ergebnis vor Steuern ging im 2. Quartal (vor Konsolidierung) um 32,8 Mio € auf 17,7 Mio € zurück. In den ersten sechs Monaten betrug das Ergebnis 35,2 Mio € und damit 31,7 Mio € weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Grund für das rückläufige Ergebnis war im Wesentlichen eine schlechte Entwicklung im Großanlagenbau. Diese war auf konjunkturbedingte Verzögerungen bei den Auftragseingängen, Kostenunterdeckungen sowie unvorhergesehene Kostensteigerungen bei einzelnen Großprojekten zurückzuführen. Der Auftragseingang der Unternehmen des mg engineering belief sich im 2. Quartal auf 941,9 Mio €. Das ist verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal ein Anstieg um 8,8 Prozent. Im Halbjahr stiegen die Auftragseingänge um 22,5 Mio € auf 1,8 Mrd €.

Der Umsatz bei der GEA reduzierte sich im 2. Quartal um 8,1 Prozent auf 676,9 Mio €. In den ersten sechs Monaten ging er von 1,4 Mrd € auf 1,3 Mrd € zurück. Das Ergebnis im 2. Quartal betrug 36,2 Mio €. Das entspricht einem Minus von 16,3 Mio €. Der Rückgang war vor allem durch den im Vergleich zum Euro schwachen US-Dollar sowie ein rückläufiges US-Geschäft in der Energie- und Landtechnik bedingt. In den ersten sechs Monaten erzielte GEA ein Ergebnis von 65,4 Mio € und damit 17,4 Mio € weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Lurgi wies im 2. Quartal ein Umsatzplus von 8,9 Prozent auf 116,5 Mio € aus. Im Halbjahr verminderte sich der Umsatz um 20,5 Mio € auf 220,3 Mio €. Das Ergebnis betrug im 2. Quartal -17,9 Mio €. Das entspricht einem Rückgang um 13,8 Mio €. Belastet wurde das Ergebnis insbesondere durch fehlende Großprojekte, ungedeckte Gemeinkosten sowie eine insgesamt schwache Auftragslage. Im ersten Halbjahr 2003 belief sich das Lurgi-Ergebnis auf -21,6 Mio und lag damit um 9,8 Mio € unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Lurgi Lentjes verzeichnete im 2. Quartal Umsatzeinbußen in Höhe von
51,5 Mio € auf 75,2 Mio €. Im Halbjahr verringerte sich der Umsatz von 264,6 Mio € auf 158,2 Mio € . Im 2. Quartal wies Lurgi Lentjes mit -3,9 Mio € ein Ergebnis aus, das um 3,3 Mio € geringer war als im Vorjahresquartal. Das kumulierte Ergebnis zum 30. Juni in Höhe von -12,1 Mio € betrug 3,3 Mio € weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Grund für den Ergebnisrückgang waren vor allem ein rückläufiger Auftragseingang sowie Auftragsverschlechterungen.

Zimmer wies im 2. Quartal ein Umsatzplus von 29,1 Prozent auf 74,6 Mio € aus. In den ersten sechs Monaten lag der Zimmer-Umsatz mit 121,7 Mio € unterhalb der entsprechenden Vorjahreszahl von 133,6 Mio €. Das Ergebnis betrug im 2. Quartal 3,3 Mio € und lag damit um 0,6 Mio € über dem vergleichbaren Vorjahresquartal. In den ersten sechs Monaten betrug das Ergebnis 3,5 Mio € und somit 1,2 Mio € weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

mg chemical group mit leichtem Umsatzrückgang

Die mg chemical group erreichte im 2. Quartal (vor Konsolidierung) einen Umsatz von 937,2 Mio € und damit 6,6 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Im Halbjahr betrug der Umsatz 1,9 Mrd €. Das entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent verglichen mit den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Das Ergebnis vor Steuern (vor Konsolidierung) der mg chemical group lag im 2. Quartal bei 58,3 Mio €. Damit ging es verglichen mit dem 2. Quartal des Vorjahres um 14,0 Mio € zurück. Zum Halbjahr betrug das Ergebnis 115,4 Mio € und lag damit um 10,8 Mio € unter dem der Monate Januar bis Juni 2002.

Der Umsatz von Dynamit Nobel ging im 2. Quartal um 50,4 Mio € auf 596,4 Mio € zurück. Im ersten Halbjahr verzeichnete Dynamit Nobel ein Umsatzminus von 81,5 Mio € auf 1,2 Mrd €. Das Ergebnis ging im 2. Quartal von 64,6 Mio € auf 49,8 Mio € zurück. In den ersten sechs Monaten verringerte sich das Ergebnis um 9,9 Mio € auf 101,5 Mio €.

solvadis meldete im 2. Quartal einen Umsatzrückgang in Höhe von 4,4 Prozent auf 340,8 Mio €. Im ersten Halbjahr wies solvadis einen Umsatz von 721,0 Mio € aus. Verglichen mit den ersten sechs Monaten im Jahr zuvor entspricht dies einem Rückgang von 0,7 Prozent. Das Ergebnis stieg im 2. Quartal geringfügig um 0,8 Mio € auf 8,5 Mio €. Im Halbjahr lag es bei 13,9 Mio € und somit um 0,9 Mio € unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Im 2. Halbjahr voraussichtlich keine Verbesserung des schwachen Ergebnisses aus der ersten Jahreshälfte

Trotz eines gedämpften Konjunkturverlaufs und eines weiterhin starken Euros werden aus heutiger Sicht die operativen Ergebnisse der beiden Hauptgesellschaften GEA und Dynamit Nobel im gesamten Geschäftsjahr 2003 nur leicht unter dem Vorjahr liegen. Allerdings rechnet der mg-Konzern auch in der zweiten Jahreshälfte mit erheblichen Sondereffekten: Die Bilanz der Gesellschaft wird auf eine konservativere Basis gestellt, was gegebenenfalls Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden notwendig macht.

Ein Beispiel ist die laufende Prüfung, wie weit die Schwellenwerte für die Ergebnisrealisierung (Percentage of Completion) im Anlagenbau anzuheben sind. Die Konzern-Strukturen mit ihren mehrstufigen Holdings stehen auf dem Prüfstand. Ihre Vereinfachung, die kurzfristig mit Einmaleffekten verbunden ist, wird zukünftig mit erheblichen Kostensenkungen einhergehen. Darüber hinaus wird die Bestandsaufnahme zu einer Neubewertung von Risiken führen. Die Ergebnisentwicklung in 2003 wird somit unter großem Druck bleiben. Aus heutiger Sicht erwartet die mg auch in der zweiten Jahreshälfte keine Verbesserung des schwachen Ergebnisses aus dem 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.

„Meine neue Aufgabe habe ich in der festen Überzeugung übernommen, dass wir den Unternehmenswert der mg deutlich steigern können. Ich werde alles in meiner Kraft stehende tun, um das Unternehmen zusammen mit meinen Vorstandskollegen und den Mitarbeitern ergebnisorientiert, kooperativ und fair in eine gute Zukunft zu führen, im Interesse der Aktionäre wie aller anderen Stakeholder“, so Stark.

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