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Herbst-Pressekonferenz Bayer AG | Chemikalien.de
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Herbst-Pressekonferenz Bayer AG

November 11, 2003 by admin 

Leverkusen – In einem unverändert schwierigen Umfeld hat der Bayer-Konzern im 3. Quartal 2003 Ergebnisse erzielt, die “keineswegs zufrieden stellen, wenn sie auch im Rahmen unserer Erwartungen liegen”. Das betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Werner Wenning, am Dienstag auf der Herbst-Pressekonferenz des Unternehmens. Vor allem währungsbedingt sank der Umsatz um 8,4 Prozent auf 6,83 Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolio- und

Wechselkurseffekte ergab sich hingegen ein Umsatzplus von 4,6 Prozent. Das EBIT betrug 21 Millionen Euro. Vor Sondereinflüssen – vor allem der Gewinn aus dem Verkauf von Haarmann & Reimer im Vorjahreszeitraum – wuchs es um 53 Prozent auf 104 Millionen Euro.
Für den Rest des Jahres 2003 rechnet Wenning nicht damit, dass sich die wirtschaftliche Lage nachhaltig verbessern wird, auch wenn es derzeit einige positive Signale vor allem aus Nordamerika gebe. Er wies darauf hin, dass Bayer im Zusammenhang mit der umfassenden strategischen Neuausrichtung des Portfolios im 4. Quartal die Bewertung aller relevanten Vermögenswerte überprüfen werde. Daraus könnten Ergebnisbelastungen für das Schlussquartal 2003 resultieren, die jedoch die Dividendenfähigkeit nicht beeinträchtigen würden. “Vor Berücksichtigung dieser Sondereffekte erwarten wir, das EBIT wie angekündigt im zweistelligen Prozentbereich steigern zu können”, sagte der Bayer-Chef.

In seinen Ausführungen zur Abtrennung wesentlicher Teile des Industriegeschäfts skizzierte er die künftige Ausrichtung des künftigen Bayer-Konzerns. Das Geschäft solle auf Innovation und die Erschließung vor allem der asiatischen Wachstumsmärkte konzentriert werden. Mit ca. 94.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Euro werde es etwa 80 Prozent der bisherigen Konzerngröße haben. Die erwartete Umsatzrendite für das laufende Jahr werde sich im neuen Portfolio signifikant verbessern.

“Aufgrund unserer stärkeren Fokussierung können wir die verfügbaren Finanz- und Managementkräfte im Bayer-Konzern in Zukunft ausschließlich für die Entwicklung und den Ausbau der drei Bereiche HealthCare, CropScience und MaterialScience verwenden. Bayer ist ein Erfinder-Unternehmen, und auf diese Fähigkeiten wollen wir uns auch in Zukunft konzentrieren”, bekräftigte Wenning. Die Startposition sei sehr gut, denn neben der Innovationskraft verfüge Bayer auch über exzellente Technologieplattformen und starke Positionen in seinen Märkten. Die Hauptwachstumsmotoren seien neue Produkte vor allem aus der Wirkstoff-Forschung der LifeScience-Bereiche, die Möglichkeiten, die sich aus neuen Technologien wie der Biotechnologie ergeben, sowie das Wirtschaftswachstum in Asien, insbesondere in China.

Wenning wies darauf hin, dass das neue Unternehmen mit dem vorläufigen Namen “NewCo” über ein durchaus profitables Portfolio verfüge. Beispiele seien Geschäfte wie der Materialschutz, die Basischemikalien, das Butyl oder die Teilkristallinen Polymere – um nur einige zu nennen. “Wir sind davon überzeugt, dass beide Gesellschaften von dieser Trennung profitieren werden, sowohl Bayer als auch NewCo”, sagte er. In diesem Jahr erwarte Bayer für NewCo ein EBITDA in einer Größenordnung von 500 bis 550 Millionen Euro. Das entspräche einer EBITDA-Marge, die mit ca. 10 Prozent durchaus auf dem Niveau der Wettbewerber läge. Die Newco werde voraussichtlich rund 1,7 Milliarden Euro Schulden einschließlich Pensionen übernehmen. Um ihre Kreditwürdigkeit zu gewährleisten, strebe man für die Gesellschaft ein Triple B-Rating an.

Im Gesundheitsgeschäft will sich Bayer laut Wenning in den Bereichen Consumer Care, Diagnostika und Animal Health verstärkt auf die konsumnäheren Bereiche OTC, Self Testing und Companion Animals konzentrieren. Diese Geschäfte – hervorragend aufgestellt und bereits jetzt sehr gut positioniert – sollen aktiv weiter entwickelt und zum weltweit führenden Consumer-Health-Unternehmen ausgebaut werden: “Hierbei setzen wir auf internes wie auch externes Wachstum.”

Des Weiteren berichtete der Bayer-Chef über den Verlauf der Partnersuche für das Bayer-Pharma-Geschäft: Nach Prüfung sämtlicher Optionen sei deutlich geworden, dass sich keine Handlungsmöglichkeit geboten habe, die den Wert der Pharma-Sparte in zufriedenstellender Weise berücksichtig hätte. Deshalb werde Pharma bei Bayer bleiben. Wenning: “Wir wollen uns auf unsere eigenen Stärken konzentrieren und unser Pharmageschäft mit signifikant angepassten Strukturen in eine erfolgreiche Zukunft führen.”

In der Pharmaforschung werde sich Bayer auf die Therapiegebiete Antiinfektiva, Herz-Kreislauf und Urologie konzentrieren, wo das Unternehmen bereits heute eine erfolgreiche Produktpalette habe. Außerdem verfüge Bayer bei der Onkologie über vielversprechende Produktentwicklungen. “Unser angepasster, fokussierter Pharma-Bereich soll sich unter den bedeutenden europäischen, mittelgroßen Pharma-Anbietern positionieren. Wir sind davon überzeugt, auf diese Weise die wertschaffendste Lösung für unsere Aktionäre und Mitarbeiter zu realisieren”, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende zuversichtlich.

In seinen Erläuterungen zum Geschäftsverlauf wies Finanzvorstand Klaus Kühn darauf hin, dass Bayer in den ersten neun Monaten 2003 ein EBIT von 1,55 (1,95) Milliarden Euro erzielt hat; bereinigt um Sonderposten stieg es um 53 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Die Nettoverschuldung konnte bis zum 30. September 2003 auf 6,9 Milliarden verringert werden. Damit sei das für das Jahresende geplante Ziel bereits erreicht. “Für das 4. Quartal sehen wir noch etwas Spielraum für eine weitere Reduzierung”, sagte Kühn. Bayer habe innerhalb von 17 Monaten die Nettoverschuldung auf das Niveau vor der Übernahme von Aventis CropScience zurückgeführt und seine Bilanz wieder deutlich gestärkt.

Das Finanzergebnis verbesserte sich vor allem aufgrund eines durch die deutliche Reduzierung der Verschuldung niedrigeren Zinsaufwands um 12,4 Prozent auf minus 211 Millionen Euro. Dadurch ergab sich im Quartal ein Verlust vor Steuern von 190 Millionen Euro. Das Konzernergebnis betrug minus 123 Millionen Euro. Wegen höherer Steuerzahlungen als im Vorjahresquartal verringerte sich der Brutto-Cashflow um 12 Prozent auf 541 Millionen Euro. Aufgrund einer erfreulichen Entwicklung des Working Capital stellte sich der Netto-Cashflow auf 1,19 Milliarden Euro. Kühn: “Die Zahl unterstreicht die Cashflow-Stärke unseres Unternehmens.”

Hauptleistungsträger im 3. Quartal war der Teilkonzern HealthCare, der einen gegenüber Vorjahr nahezu unveränderten Umsatz von 2,26 Milliarden Euro erzielte. Portfoliobereinigt und in Landeswährung ergab sich ein Plus von 11 Prozent. Das EBIT verbesserte sich um 88 Millionen auf 216 Millionen Euro.

Besonders erfreut zeigte sich der Finanzvorstand über den erfolgreichen Start des Potenzmittels Levitra in den USA: Bis Ende Oktober seien 14 Prozent aller Neuverschreibungen für solche Mittel auf das Bayer-Medikament entfallen. Es gebe Hinweise, dass sich Levitra in dem wachsenden Markt für Potenzmittel insbesondere unter den Patienten, die erstmals behandelt werden, gut behaupte.

Die Umsätze von Bayer CropScience sanken um 14 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt ergab sich ein Plus von 3,5 Prozent. Das EBIT verbesserte sich trotz Umsatzrückgangs und Restrukturierungsaufwendungen auf minus 134 (minus 219) Millionen Euro. Im Dreivierteljahr betrug das EBIT 342 (minus 53) Millionen Euro und die EBIT-Marge 21 Prozent.

Preissenkungen und Währungseinflüsse führten beim Polymergeschäft zu einem Umsatzrückgang um 5 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro. Das EBIT sank deutlich auf minus 11 (101) Millionen Euro, was Kühn mit schwacher Nachfrage, hohen Rohstoffkosten und ebenfalls Währungseffekten begründete. Der Umsatz von Bayer Chemicals verringerte sich um 24,1 Prozent auf 839 Millionen Euro; bereinigt um Portfolioänderungen (210 Millionen Euro) und in Landeswährung lag er annähernd auf Vorjahresniveau. Das EBIT betrug 13 Millionen Euro.

Der designierte NewCo-Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Claus Heitmann erläuterte auf der Pressekonferenz die Strategie und Zielsetzung der neuen Gesellschaft. Gerade die europäische Chemie- und Polymerindustrie mache derzeit einen tief greifenden Wandel durch. Die Verselbständigung der Industriebereiche großer Konzerne habe den Wettbewerb nachhaltig verschärft. Außerdem drängten asiatische Anbieter auf die europäischen und nordamerikanischen Märkte und übten weiteren Druck aus. Als eigenständiger Konzern könne NewCo schneller und flexibler auf diese Veränderungen reagieren. Außerdem bewege sich die Gesellschaft teilweise in reifen Märkten, die ohnehin durch Substitutionswettbewerb gekennzeichnet seien. “Um in diesen Märkten dennoch erfolgreich bestehen zu können, ist der Schritt hin zu einem eigenständigen Unternehmen zielführend, sinnvoll und notwendig”, sagte er.

NewCo solle als wettbewerbsfähiges, solide wachsendes und vor allem wertschaffendes Unternehmen am Markt positioniert werden. Durch die Ausgründung erhalte die Gesellschaft die Möglichkeit, künftig alle verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen auf ihre Kerngeschäfte Chemie und Polymere zu konzentrieren. Die Präsenz als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit eigenen Reportingstrukturen schaffe zu dem eine erhöhte Transparenz nach innen und außen. Optimierungserfordernisse träten deutlicher zu Tage. “Notwendige Strukturanpassungen wollen wir konsequent umsetzen”, bekräftigte Heitmann. “Unsere Ziele sind ehrgeizig. Und der Weg zum Ziel wird nicht einfach sein. Doch wir treten an, um eine Erfolgsgeschichte zu schreiben.”

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