Die Geschichte der Medizin
Mai 24, 2009 by admin · Leave a Comment
Im 14. Jahrhundert wurden die ersten Augengläser zum Lesen hergestellt. Das erste Lehrbuch der Anatomie erschien 1316 von dem Arzt Mondino die Liucci aus Bologna. Die erste Apotheke wurde 1345 in London eröffnet. Das erste medizinische Werk der 36-zeiligen Gutenberg-Bibel wurde 1456 in Mainz gedruckt.
Im 18. Jahrhundert wurden unterschiedliche Entdeckungen gemacht. Zu diesen zählt das Messen von Blutdruck, das Morphium, die Funktion des Nervensystems, die Beschreibung der spinalen Kinderlähmung, die erste Zahnanästhesie, die Erfindung der Curette und des Augenspiegels, die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung, die Erfindung der Tretbohrmaschine, Lepra, Tuberkelbazillus sowie die Entdeckung der Röntgenstrahlen.
Bakterien züchten
Mai 12, 2009 by admin · Leave a Comment
Zu den kleinen Organismen auch sogenannte Mikroorganismen zählen Viren, Bakterien und Parasiten. Diese sind sehr klein und in den meisten Fällen eine Gefahr für den Körper. Doch unter Umständen können Bakterien auch positive Funktionen für den menschlichen Körper haben.
Diese kleinen Organismen bestehen schon seit über 3 Milliarden Jahren. Es gibt bis zu eine Million unterschiedliche Bakterienarten und etwa 5000 Virusarten. Von 1500 Keimen ist erwiesen worden, dass sie bei Menschen Krankheiten auslösen können. Nicht nur Pilze und Einzeller verursachen Krankheiten sondern auch Eiweiße, diese haben in der Vergangenheit eine Vielzahl von Seuchen verursacht.
Diese Erreger, wie Viren und Bakterien haben eine Gemeinsamkeit, sie sind mikroskopisch winzig. Ein Virus ist zehnmal kleiner, als ein Bakterium, diese ist etwa ein tausendstel Millimeter groß. Sie sind somit beinahe unsichtbar und aus diesem Grund blieben sie lange Jahre unentdeckt. Im 19. Jahrhundert wurde der Nachweis erbracht, das zwischen Infektionskrankheiten und Mikroorganismen eine Verbindung besteht. Robert Koch wies nach, dass Milzbrand durch ein Bakterium entstand.
Künstliche Spinnenseide
Februar 24, 2009 by admin · Leave a Comment
Spinnenseide ist reißfester als Stahl und kann künstlich hergestellt werden. Die Firma AMSilk GMBH produziert künstliche Spinnenseide und das neue Material sieht vielversprechend aus. Nicht nur in der Wissenschaft und Industrie, aber auch für den täglichen Gebrauch ist das Material zu verwenden.
Zwei Proteine, eADF3 (engineered Araneus Diadematus Fibroin) und eADF4 sind die “Zutaten”, die das Münchner Unternehmen nutzt, um diese Spinnseide herzustellen.
Third Hand Smoke
Januar 7, 2009 by admin · Leave a Comment
Rauch in Klamotten von Rauchern riecht man auch ohne feine Nase. Dies kommt daher, dass fast 5000 Substanzen beim Rauchen entstehen. Wenn Raucher Ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, entsteht unter anderem Blausäure, Toluol, Kohlenmonoxid, Butan, Chrom, Kadmium und Polonium-210.
Dialyse ohne Chemikalien
Oktober 1, 2008 by admin · Leave a Comment
Durch neue Forschungserkenntnisse der TU Wien und der Donau-Universität
Krems im Bereich der Dialyse ist die gezielte Reinigung und Entgiftung
von Blut und Körperflüssigkeiten mittels Zuckerpartikeln möglich.
WissenschaftlerInnen beider Universitäten erforschten das Verhalten von
Zuckerpartikeln bei der Reinigung von Blut bei der Dialyse. Dabei
fanden die ForscherInnen heraus, dass sich die Zuckerpartikel ebenfalls
für die Reinigung von Körperflüssigkeiten eignen.
Die Basis für die 50-200 Mikrometer großen Kügelchen sind die
Kohlenhydrate Traubenzucker (Glucose) und Rübenzucker (Saccharose)
sowie Schleimsäure (Galactarsäure). Die Zuckerkügelchen sind komplett
biologisch abbaubar und wasserverträglich. Dialyseverfahren können
somit ohne Chemikalien und klassische Filtermethoden wie beispielsweise
mit Hilfe von Aktivkohle durchgeführt werden.
Boehringer Ingelheim, Eli-Lilly, Novarits, Roche … mehr als 65
industrielle Pharmaunternehmen sind in Österreich tätig. Baxter
verlegte Anfang 2008 dreiviertel der Bioscience nach Österreich und
gründete die Baxter Innovations GmbH. Es gibt mehr als 170
biomedizinsiche Forschungsinstitute in Österreich, drei medizinische
Universitäten und eine Vielzahl von jungen Life Science Unternehmen
sowie zahlreiche spezialisierte Dienstleister, zum Beispiel im Bereich
der Bioinformatik. Der Pharmamarkt in Österreich hat ein Volumen von
1,9 Mrd. Euro, mehr als 10.000 Menschen arbeiten in Österreich in
diesem Bereich. Die Boston Consulting Group geht davon aus, dass bis
2015 weitere 12.000 Arbeitsplätze in der Biotechnologie entstehen. Die
Zentren der Life Sciences in Österreich sind die Steiermark, Tirol und
Wien.
Gesamter Artikel: http://www.be24.at/blog/entry/614098/blut-und-koerperfluessigkeiten-reinigung-durch-zucker
Neuer 11,7-Tesla-Tomografen für MPI in Köln
Mai 14, 2007 by admin · Leave a Comment
Ein böses Foul beim Fußball - und die bange Frage, ob der Meniskus gerissen ist. Mit der Kernspintomografie lässt sich das erkennen. Ebenso beobachten Wissenschaftler mit diesem bildgebenden Verfahren das Wandern von Stammzellen oder die Reaktion bestimmter Hirnareale auf gezielt gesetzte Reize. Die Wissenschaftler am Kölner Max-Planck-Institut für neurologische Forschung können für solche und andere Studien am Gehirn jetzt einen leistungsfähigen Tomografen nutzen: Das 11,7 Tesla starke System ist das erste Gerät dieser Feldstärke in Europa.
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